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Die ALKIS-Autowerte: Unterschied zwischen den Versionen

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Sachsen GST: neuer Name des Compiler-Schalters, auch Kontrollmessung, Veränderung außer bei Flag G
 
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Einige Parameter können von VermCad je nach Verwendung der Objekte/Punkte automatisch gefüllt und geändert werden. Diese Werte werden violett in den Parameterdialogen angezeigt: sowohl in [[Der_ALKIS-Parameter-Dialog|Parameter ändern]] als auch in [[Der_ALKIS-Vorgaben-Dialog|Vorgaben ändern]].


{{Hilfe:Artikeltitel|Die ALKIS-Autowerte}}
Die ALKIS-Autowerte (violette Werte) werden von VermCad bei jedem F9 automatisch generiert und aktualisiert.


Einige Parameter können von VermCad je nach Verwendung der Objekte/Punkte automatisch gefüllt und geändert werden. Diese Werte werden violett in den Parameterdialogen angezeigt. Sowohl in Alkis-Parameter-ändern als auch in Alkis-Vorgaben-ändern.
Sie können steuern, ob vorgegebene Parameterwerte durch die Autowerte überschrieben werden sollen oder nicht. Die Einstellung findet man unter [[Optionen_Menü-Compiler_-_Optionen-Die_Compiler_-_Optionen_ALKIS|Alkis-Compiler-Optionen]]. Auf welchen Ebenen die Autowertvergabe darüber hinaus steuerbar ist, beschreibt [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Autowerte gezielt steuern|Autowerte gezielt steuern]].


Die ALKIS-Autowerte (Violette Werte) werden von VermCad bei jedem F9 automatisch generiert und aktualisiert.
===Wie ein Autowert entsteht===
Jedes ALKIS-Attribut kann in VermCad auf mehreren Ebenen belegt sein. Beim Übersetzen (''F9'') berechnet VermCad ausschließlich die Autowert-Ebene neu; die übrigen Ebenen bleiben unangetastet.


Man kann steuern, ob vorgegebene Parameterwerte durch die Autowerte überschrieben werden oder nicht. Diese Einstellung findet man unter Optionen/Compiler/ALKIS/"Vorgabenattribute durch Autowerte überschreiben".
{| class="wikitable"
|-
! Ebene !! Herkunft !! Darstellung
|-
| '''Vorgabe''' || Wert aus den eingelesenen Bestandsdaten || grau
|-
| '''Autowert''' || von VermCad beim Übersetzen ermittelt || violett
|-
| '''Handeingabe''' || von Ihnen im Parameter- oder Vorgaben-Dialog gesetzt || schwarz; rot, wenn damit eine Vorgabe überschrieben wurde
|}


Daraus folgt die Rangfolge: '''Eine Handeingabe geht dem Autowert vor.''' Was Sie selbst eingetragen haben, überschreibt VermCad beim nächsten ''F9'' nicht. Ob ein Autowert eine bereits '''belegte''' Vorgabe verdrängen darf, entscheidet der Compiler-Schalter ''Vorgabe-Attribute durch Autowerte überschreiben''. '''Un'''belegte Vorgabe-Attribute füllt VermCad unabhängig von diesem Schalter, wenn sie in Fortführungsdatensätzen belegt sein müssen.


Ein Autowert entsteht nur, wenn drei Bedingungen zusammentreffen:
# Das Attribut wird im Länderprofil des jeweiligen Bundeslandes überhaupt geführt. Attribute, die ein Land nicht führt, bekommen dort auch keinen Autowert — selbst wenn andere Länder sie automatisch belegen.
# Für das Attribut gibt es im aktuellen Objektzustand (neu, geändert, gelöscht, unverändert) eine Regel. Die Regeln stehen in den folgenden Abschnitten.
# Die Autowertvergabe ist für diesen Punkt bzw. für dieses eine Attribut nicht abgeschaltet — siehe [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Autowerte gezielt steuern|Autowerte gezielt steuern]].


'''Einige Beschreibungen zur Vergabe von ALKIS-Autowerten:'''
Auf derselben Autowert-Ebene setzt VermCad nicht nur Attribute, sondern auch '''Beziehungen''' zwischen Objekten — etwa die Verknüpfung eines neuen Flurstücks mit einer Lagebezeichnung. Auch diese Verknüpfungen werden bei jedem Übersetzen neu ermittelt.


''Sachsen:''
===Einige Beschreibungen zur Vergabe von ALKIS-Autowerten===
Die folgenden Abschnitte beschreiben die Regeln je Bundesland. Dokumentiert sind bisher Baden-Württemberg, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.


Genauigkeitsstufe
<div id="BW"></div>
====Baden-Württemberg====
In Baden-Württemberg vergibt VermCad Autowerte an Punkten und Punktorten ebenso wie an Flurstücken, Gebäuden, Nutzungsarten- und Präsentationsobjekten.


  Mittleren Punktfehler aus VermCad ermitteln und Genauigkeitsstufe daraus errechnen.
=====Punkte und Punktorte=====
  Wenn Herkunft_Datenerhebung_Punktort "9998", dann min. "3300".
Baden-Württemberg führt am Punktort nur wenige Attribute. '''Genauigkeitsstufe''' (''GST''), '''Lagezuverlässigkeit''' (''LZK''), '''Vertrauenswürdigkeit''' (''VWL''), '''Genauigkeitswert''' (''GWT'') und '''Herkunftsdatum''' (''DAT'') gehören '''nicht''' dazu. Für sie gibt es in Baden-Württemberg deshalb auch keine Autowerte, obwohl andere Länder sie automatisch belegen.
  Wenn Compilerschalter LGA3/2 Gebäudeecken und Vorgabe "3000" und AX_BesondererGebaeudepunkt und gemessen und im  Toleranzbereich, dann "2100".
  Wenn Neupunkt oder HatteFehlendePKN: Wenn netzberechnet, dann "2100" sonst wenn gemessen (und Messung im Tolerenzbereich, dann "2100", sonst "3000"), ansonsten wenn berechnet (und aus Digitalisierung, dann "3300"), sonst "3000".
  Wenn FGP im Projekt gesetzt wurde, dann "2100".
  Wenn AX_BesondererGebaeudepunkt, dann min. "3000".
  Wenn AX_Aufnahmepunkt oder AX_SonstigerVermessungspunkt, dann "2100".
  Niemals aber zur Vorgabe verschlechtern.
<br />Herkunft_Datenerhebung_Punktort


  Wenn Vorgabe "9998", dann "1800".
{| class="wikitable"
  Wenn FGP="Ja", dann "1000".
|-
  Wenn AX_Grenzpunkt und Vorgabe "1800" und (gemessen oder berechnet) und  
! Attribut !! Wo !! Angewandte Regeln
  (nicht digitalisiert oder berechnet), dann "1000",
|-
  ansonsten wenn Vorgabe "4200" und HatteFehlendePKN und (gemessen oder berechnet), dann "1000",
| ''KST'' (Koordinatenstatus)
  ansonsten wenn Neupunkt, dann "1000".
| Punktort
<br />HerkunftBeschreibung
|
* wird bei jedem ''F9'' zunächst in '''allen''' Punktorten des Punktes geleert
* danach neu gesetzt, wenn der Punkt untergeht (Verwendungsstatus ''gelöscht''), wenn er wiederbelebt wurde oder wenn er ein Neupunkt mit dem Flag '''W''' ist
* gesetzter Wert: ''5000'' (untergegangen) bei untergehenden Punkten und bei Neupunkten mit Flag '''W'''; andernfalls bleibt das Feld '''leer''' — der sonst übliche Wert ''1000'' ist in Baden-Württemberg nicht zugelassen
* ''KST'' ist im [[Der ALKIS-Punkt-Parameter-Dialog|Punkt-Parameter-Dialog]] nicht von Hand änderbar und wird auch dann gesetzt, wenn für den Punkt die Spalte '''AW''' abgeschaltet ist
|-
| ''KDS'' (Kartendarstellung)
| Punktort
|
* nur für '''neue''' Punktorte
* Lage-Punktort &rarr; ''Ja''
* Höhen-Punktort &rarr; ''Nein''
|-
| ''DES'' (Art der Datenerhebung)
| Punktort
|
* Autowert für neue Punktorte sowie für berechnete Punkte mit veränderter Koordinate
* Grundlage der Vergabe: Punkte mit endgültigen Koordinaten führen die Herkunft ''1600'' (Landeskoordinaten), Punkte mit grafischen Koordinaten die Werte ''4100'', ''4210'', ''4220'', ''4230'' oder ''4300''
* bei neuen, koordinatenveränderten und veränderten Punkten sammelt VermCad alle Ausgangspunkte, aus denen die Koordinate entstanden ist, und übernimmt den '''höchsten''' (also schlechtesten) Herkunftswert, den einer dieser Punkte im Lagestatus ''489'' trägt; Startwert ist ''1600''
* haben alle Ausgangspunkte Landeskoordinaten, bleibt es bei ''1600''; hat ein Ausgangspunkt nur grafische Koordinaten, erbt der neu bestimmte Punkt dessen Wert
* in allen übrigen Fällen &rarr; ''1600''
|-
| ''DES'' (Beschreibung der Datenerhebung)
| Punktort
| nur für neue Punktorte &rarr; immer ''Erhebung''. ''Berechnung'' wird in Baden-Württemberg nicht geführt.
|-
| ''ABM'' bzw. ''VMA'' (Abmarkung/Vermarkung)
| Punkt
|
* Autowert nur, wenn das Feld leer ist, oder wenn an einem bereits benutzten Bestandspunkt eine interne Vermarkungsart vorliegt
* Umsetzung der internen Vermarkungsart (''VAT'') über die Zuordnungstabelle von VermCad
* ergibt die Umsetzung keinen Wert &rarr; ''9500'' (ohne Marke)
* bei '''Aufnahme- und Sicherungspunkten''' stattdessen &rarr; ''1000'' (Marke allgemein), da ''9500'' dort nicht zugelassen ist
* leere Autowerte werden nie über eine vorhandene Abmarkung geschrieben
|-
| ''AAM'' (Ausgesetzte Abmarkung)
| Punkt
| wird '''geleert''', sobald an einem Bestandspunkt die Marke von ''leer'' bzw. ''9600'' (zeitweise ausgesetzt) auf einen echten Wert geändert wurde.
|-
| ''RHO'' (Relative Höhe)
| Punkt
| wird an Punkten '''ohne Marke''' (''ABM 9500'') '''geleert''', wenn der Punkt neu, geändert oder gelöscht ist. Damit verschwindet die sonst mitgeführte ''0.0''.
|-
| ''SOE: iG'' (Geradlinigkeitshinweis)
| Punkt
|
* nur, wenn der Compiler-Schalter ''SOE iG automatisch setzen'' eingeschaltet ist
* nur an Grenzpunkten, die neu, geändert oder gelöscht sind
* ''iG'' wird gesetzt, wenn der Punkt geometrisch in der Geraden seiner beiden Nachbarpunkte liegt, und wieder entfernt, wenn das nicht (mehr) der Fall ist
|-
| '''Veränderungsnummer''' (Fachdatenverbindung)
| Punkt und Punktort
|
* nur, solange im [[Der ALKIS-Punkt-Parameter-Dialog|Punkt-Parameter-Dialog]] in der Spalte ''VN setzen'' der Wert ''Automatisch'' steht
* '''am Punktort''' (Veränderungsnummer der Koordinate): bei Neupunkten und bei koordinatenveränderten Punkten; bei gelöschten Punkten nur dann, wenn die Koordinate verändert wurde
* '''am Punktobjekt''' (Veränderungsnummer des Punktes) in allen übrigen Fällen, nämlich bei grenzgeprüften Punkten (sofern der Schalter ''Grenzgeprüfte Punkte nicht automatisch verändern'' aus ist), bei gelöschten und bei wiederbelebten Punkten sowie bei Flag '''V''', Flag '''M''', geänderter Marke, geänderter relativer Höhe, geänderter besonderer Punktnummer und geändertem ''iG'' oder ''iB''
* bei einer '''DR-Ablösung''' entfällt die zuletzt genannte Gruppe
* die Nummer wird aus Gemarkung und Rissnummer des Auftrags gebildet, auf feste Stellenzahl aufgefüllt und mit einem ''V'' abgeschlossen (Form ''GGGGJJJJNNNNNV''); mehrere Nummern stehen durch Semikolon getrennt nebeneinander
|-
| '''Punktkennung''' (''PKN'')
| Punkt
| wird beim Übersetzen aus der VermCad-Punktnummer gebildet — für Neupunkte und für Punkte ohne gegebene Punktkennung. Aufbau und Sonderfälle siehe [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Besonderheiten in Stadtkreisen mit eigenem Katasteramt|Besonderheiten in Stadtkreisen mit eigenem Katasteramt]].
|}


  "Erhebung"
=====Flurstücke, Gebäude und weitere Objekte=====
<br />Kartendarstellung
{| class="wikitable"
|-
! Objektart !! Attribut !! Angewandte Regeln
|-
| rowspan="4" | '''Flurstück'''
| ''AFL'' (amtliche Fläche)
| wird für neue Flurstücke gesetzt und bei Verschmelzungen sowie bei der Rückführung nachgeführt. Bei Fällen mit Folgeerhöhung ohne Flächenberichtigung übernimmt das neue Flurstück die Fläche seines Vorgängers. Einzelheiten siehe [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Flächenberichtigung durchführen|Flächenberichtigung durchführen]].
|-
| ''GMD'' (Gemeindezugehörigkeit)
| wird bei neuen Flurstücken aus dem Gemarkungsschlüssel über die [[ALKIS-Katalogdaten|Katalogdaten]] abgeleitet. Liefert der Katalog keinen Schlüssel, bleibt der vom Ursprungsflurstück übernommene Wert stehen.
|-
| ''OBK'' (Objektkoordinaten)
| bei neuen Flurstücken der Mittelpunkt des umschließenden Rechtecks der Geometrie.
|-
| ''ZST'', ''GMD'' und '''Lagebezeichnung'''
| werden beim Erzeugen eines neuen Flurstücks von den schneidenden Bestandsflurstücken übernommen; liegt ein noch bestehendes Gebäude überwiegend im neuen Flurstück, hat dessen Lagebezeichnung Vorrang. Siehe [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Lagebezeichnungen in der Fortführung|Lagebezeichnungen in der Fortführung]].
|-
| rowspan="4" | '''Gebäude'''
| ''DEA'' (Art der Datenerhebung)
| neue Gebäude &rarr; ''1000''.
|-
| ''OFL'' (Lage zur Erdoberfläche)
| bei neuen und geänderten Gebäuden: Gebäudefunktion ''2465'' (Tiefgarage) &rarr; ''1200'' (unter der Erdoberfläche); sonst wird das Attribut geleert.
|-
| '''Lagebezeichnung'''
| neue Gebäude erhalten automatisch eine Lagebezeichnung — mit Hausnummer, wenn die Gebäudefunktion ein Hauptgebäude bedeutet, sonst mit Pseudonummer. Siehe [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Lagebezeichnungen in der Fortführung|Lagebezeichnungen in der Fortführung]].
|-
| ''GRF'' (Grundfläche)
| wird in Baden-Württemberg nicht geführt und deshalb auch nicht automatisch belegt.
|-
| '''Flurstück und Gebäude'''
| '''Veränderungsnummer'''
|
* '''neue''' Flurstücke und Gebäude erhalten die Veränderungsnummer immer
* '''Bestandsflurstücke''' nur, wenn sie geändert sind oder eine geänderte Nutzungsart tragen '''und''' Kernobjekt eines Fortführungsfalls sind; ebenso Flurstücke, die von einem gelöschten Gebäude betroffen sind
* '''Bestandsgebäude''' nur bei geänderter Geometrie, geänderter Gebäudefunktion oder geänderter Lagebezeichnung — eine reine Attributänderung verlangt in Baden-Württemberg keine Veränderungsnummer
* beim Erstellen der Sammelfälle (Anlässe ''300300'', ''010403'' und ''010402'') trägt VermCad die Veränderungsnummer an den Bestandsobjekten dieser Fälle nach, weil ''F9'' sie dort noch nicht vergeben konnte
|-
| '''Besondere Gebäudelinie'''
| ''BES'' (Beschaffenheit)
| neue Objekte &rarr; ''1000''. Das Attribut ist Pflicht, und ''1000'' ist der einzige in Baden-Württemberg zugelassene Wert.
|-
| rowspan="2" | '''Tatsächliche Nutzung'''
| ''EDU'' (Ergebnis der Überprüfung)
|
* neues Objekt '''oder''' geänderte Geometrie &rarr; ''3000'' (Erfassung eines neuen Objektes)
* geändertes Objekt ohne Geometrieänderung &rarr; ''1000'' (Fehlerkorrektur)
* sonst &rarr; ''2000'' (Bestätigung des Ist-Zustandes)
|-
| ''DLU'' (Datum der letzten Überprüfung)
| in dieser Reihenfolge: das im Dialog [[ALKIS-Vollständige Fortführung]] (Reiter ''Einstellungen'') festgelegte Datum, sonst das Datum der letzten Messung, sonst der Beginn der vFE-Bearbeitung, sonst das heutige Datum.
|-
| colspan="3" | ''DLU'' und ''EDU'' werden nur an neuen und geänderten Nutzungsobjekten gesetzt, die ein Flurstück schneiden, das Kernobjekt eines Fortführungsfalls ist. Ausführlich: [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Überprüfung der tatsächlichen Nutzung nachweisen|Überprüfung der tatsächlichen Nutzung nachweisen]].
|-
| rowspan="3" | '''Präsentationsobjekte'''
| '''Modellart'''
| neue Präsentationsobjekte &rarr; ''DKKM1000''.
|-
| ''SIT'' (Schriftinhalt)
| wird an Bestands-Präsentationsobjekten nur nachgezogen, wenn der Compiler-Schalter ''Vorgabe-Attribute durch Autowerte überschreiben'' eingeschaltet ist, und nur für die Arten ''GFK'' (Gebäudefunktion), ''TNA'' (tatsächliche Nutzung) und ''HNR'' (Hausnummer). Siehe [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Präsentationsobjekte in den Fortführungsdaten|Präsentationsobjekte in den Fortführungsdaten]].
|-
| '''Schriftparameter'''
| Fontsperrung ''0'', Skalierung ''1'', horizontale Ausrichtung ''zentrisch'', vertikale Ausrichtung ''Mitte'' — jeweils nur, wenn die Bestandsdaten dazu nichts vorgeben. Neue Objekte ohne Drehwinkel erhalten zusätzlich den Drehwinkel ''0''.
|}


  AX_BesondererGebaeudepunkte und AX_Grenzpunkte "Ja", sonst "Nein".
=====Besonderheiten in Baden-Württemberg=====
<br />Koordinatenstatus
* '''Autowerte auch an historischen Punkten.''' In den übrigen Bundesländern unterbleibt die Autowertvergabe an historischen Objekten. In Baden-Württemberg ist sie ausdrücklich zugelassen.
* '''KST trotz abgeschalteter Autowerte.''' Weil der Koordinatenstatus im Parameter-Dialog nicht von Hand änderbar ist, setzt VermCad ihn auch dann, wenn für den Punkt die Spalte '''AW''' abgeschaltet wurde. Andernfalls entstünde ein widersprüchlicher Export.
* '''Attribute außerhalb des Parameter-Dialogs.''' Attribute, die der Parameter-Dialog gar nicht anbietet — dazu gehört die Veränderungsnummer —, erhalten ihren Autowert unabhängig von der Spalte '''AW'''.
* '''Drei Compiler-Schalter''' greifen unmittelbar in die Autowertvergabe ein: ''Vorgabe-Attribute durch Autowerte überschreiben'', ''SOE iG automatisch setzen'' und ''Grenzgeprüfte Punkte nicht automatisch verändern''. Sie stehen unter [[Optionen_Menü-Compiler_-_Optionen-Die_Compiler_-_Optionen_ALKIS|Compiler-Optionen &rarr; ALKIS]].
* '''Autowerte und Verwendungsstatus.''' Ein rein automatisch gesetzter Parameter macht einen Punkt standardmäßig zu einem ''veränderten'' Punkt. Mit der Compiler-Option ''Autowerte sind keine Punktveränderungen (nur Verwendungsstatus)'' lässt sich das abstellen.


  Immer "1000".
====Sachsen====
<br />Abmarkung
{| class="wikitable"
|-
! Attribut !! Angewandte Regeln
|-
| ''GST'' ||
* mittleren Punktfehler aus VermCad ermitteln und Genauigkeitsstufe daraus errechnen
* wenn DES=''9998'' &rarr; mindestens ''3300''
* wenn Compilerschalter ''[[Optionen Menü-Compiler - Optionen-Die Compiler - Optionen Allgemein|Kontrollierte Gebäudepunkte auf GST 2100 setzen]]'' &and; Vorgabewert=''3000'' &and; AX_BesondererGebaeudepunkt &and; gemessen oder kontrollgemessen &and; im Toleranzbereich &rarr; ''2100'' (der Punkt wird dadurch verändert, außer bei Flag ''G'')
* wenn Neupunkt &or; HatteFehlendePKN (ist/war _F-Punkt)
** wenn netzberechnet &rarr; ''2100
** wenn gemessen
*** wenn Messung im Toleranzbereich &rarr; ''2100''
*** sonst &rarr; ''3000'',
** wenn berechnet
*** wenn aus Digitalisierung &rarr; ''3300''
*** sonst &rarr; ''3000''.
* wenn FGP im Projekt gesetzt wurde &rarr; ''2100''
* wenn AX_BesondererGebaeudepunkt &rarr; mindestens ''3000''
* wenn AX_Aufnahmepunkt &or;AX_SonstigerVermessungspunkt &rarr; ''2100''
* niemals zur Vorgabe verschlechtern


  Umsetzung der VMA-Amt-Tabelle von VermCad.
|-
<br />FGP
| ''SRC'' (vor [http://www.adv-online.de/AAA-Modell/Dokumente-der-GeoInfoDok/ GID7]: DES) ||
* wenn Vorgabewert=''9998'' &rarr; mindestens ''1800''
* wenn FGP=''Ja''
** wenn FGP-Vorgabewert=''Nein'' &or; (Vorgabewert &ne; ''1000'' &and; grenzgeprüft &and; im Toleranzbereich) &rarr; ''1000''


  Nur für AX_Grenzpunkte: Gefüllter L_zeigtAuf-Link "Nein", sonst "Ja".
* wenn AX_Grenzpunkt &and; Vorgabewert &isin; {''1800'', ''9998''} &and; (gemessen &or; berechnet)
<br />GebaeudepunktArt
** wenn Koordinaten verändert &and; (nicht digitalisiert &or; berechnet &or; VKT-berechnet) &rarr; ''1000''
** sonst &rarr; Vorgabewert
* sonst
** wenn Vorgabewert "4200" &and; HatteFehlendePKN &and; (gemessen &or; berechnet &or; netzberechnet) &rarr; ''1000'',  
** sonst
*** wenn kein Neupunkt &and; Vorgabewert &ne; ''9998' &rarr; ''9998'
*** wenn Neupunkt &rarr; ''1000''


  Leer.
|-
<br />ZustaendigeStelle
| ''DES'' (vor [http://www.adv-online.de/AAA-Modell/Dokumente-der-GeoInfoDok/ GID7]:<br /> HerkunftBeschreibung) || immer ''Erhebung'' (''Berechnung'' wird nicht geführt)
|-
| ''KDS'' ||
* wenn AX_BesondererGebaeudepunkt &or; AX_Grenzpunkt &rarr; ''Ja''
* sonst &rarr; ''Nein''
|-
| ''KST'' || immer ''1000''
|-
| ''ABM''||
* Umsetzung der VMA-Amt-Tabelle von VermCad
* wenn ABM leer &and; AX_Grenzpunkt &and; (Neupunkt &or; HatteFehlendePKN) &and; (kontrolliert &or; doppelt gemessen) &rarr; ''1000''
|-
| ''FGP''|| nur für AX_Grenzpunkt:
* wenn Rückmarke (''ist ind. Abm.'' eines anderen GP) &rarr; ''Nein''
* sonst &rarr; ''Ja''
|-
| ''Art''|| nur AX_BesondererGebaeudepuntk: &rarr; leer
|}
 


   Leer.
    
<br />Lagezuverlaessigkeit
<div id="Brandenburg"></div>
====Brandenburg====
{| class="wikitable"
|-
! Attribut !! Angewandte Regeln
|-
| ''GST'' ||
* Autowerte nur für alle Nicht-AP's und Nicht-TP's.
* wenn gemessen &and; mehrfach bestimmt &and; Toleranz der Mehrfachbestimmung &le; ''3 cm'':
** wenn nicht berechnet &or; die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''3 cm'' hat &rarr; ''2100''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''6 cm'' hat &rarr; ''2200''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''10 cm'' hat &rarr; ''2300''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > ''10 cm'' hat &rarr; ''3000''
* wenn gemessen &and; mehrfach bestimmt &and; Toleranz der Mehrfachbestimmung &le; ''6 cm'':
** wenn nicht berechnet &or; die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''6 cm'' hat &rarr; ''2200''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''10 cm'' hat &rarr; ''2300''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > ''10 cm'' hat &rarr; ''3000''
* wenn gemessen &and; mehrfach bestimmt &and; Toleranz der Mehrfachbestimmung &le; ''10 cm'':
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''10 cm'' hat &rarr; ''2300''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > ''10 cm'' hat &rarr; ''3000''
* wenn gemessen &and; mehrfach bestimmt &and; Toleranz der Mehrfachbestimmung > ''10 cm'' &rarr; ''3000''
* wenn Kontrollmessung &and; gegebener Punkt &and; Kontrollmessungen haben im Soll-Ist-Vergleich &le; ''3 cm'' &rarr; ''2100''
|-
| ''SRC'' (vor [http://www.adv-online.de/AAA-Modell/Dokumente-der-GeoInfoDok/ GID7]: DES) || immer ''1000''
|-
| ''DES'' (vor [http://www.adv-online.de/AAA-Modell/Dokumente-der-GeoInfoDok/ GID7]: <br /> HerkunftBeschreibung || immer ''Erhebung''
|-
| ''KDS''|| immer ''Ja''
|-
| ''KST''|| immer ''1000''
|-
| ''LZK'' ||
* wenn gemessen &and; mehrere gültige Koordinatenbestimmungen &and; Messung im Toleranzbereich &rarr; ''Ja''
* sonst &rarr; ''Nein''
|-
| ''ABM''||
* Umsetzung der VMA-Amt-Tabelle von VermCad
* wenn ABM leer &rarr; ''1000''
|-
| ''FGP'' || immer ''Nein''
|-
| ''Art'' || nur AX_BesondererGebaeudepunkt: ''leer''
|}


  Wird nicht exportiert.
<div id="Anhalt"></div>
<br />HerkunftDatum


  Nicht für Sachsen.
====Anhalt====
<br />Vertrauenswuerdigkeit
{| class="wikitable"
|-
! Attribut !! Angewandte Regeln
|-
| ''GST'' ||
* Autowerte nur für alle Nicht-TP's
* wenn gemessen &and; mehrfach bestimmt &and; Toleranz der Mehrfachbestimmung &le; ''2 cm'':
** wenn nicht berechnet &or; die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''2 cm'' hat &rarr; ''2000''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''3 cm'' hat &rarr; ''2100''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''6 cm'' hat &rarr; ''2200''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''10 cm'' hat &rarr; ''2300''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > ''10 cm'' hat &rarr; ''3000''
* wenn gemessen &and; mehrfach bestimmt &and; Toleranz der Mehrfachbestimmung &le; ''3 cm'':
** wenn nicht berechnet &or; die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''3 cm'' hat &rarr; ''2100''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''6 cm'' hat &rarr; ''2200''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''10 cm'' hat &rarr; ''2300''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > ''10 cm'' hat &rarr; ''3000''
* wenn gemessen &and; mehrfach bestimmt &and; Toleranz der Mehrfachbestimmung &le; ''6 cm'':
** wenn nicht berechnet &or; die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''6 cm'' hat &rarr; ''2200''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''10 cm'' hat &rarr; ''2300''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > ''10 cm'' hat &rarr; ''3000''
* wenn gemessen &and; mehrfach bestimmt &and; Toleranz der Mehrfachbestimmung &le; ''10 cm'':
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich &le; ''10 cm'' hat &rarr; ''2300''
** wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > ''10 cm'' hat &rarr; ''3000''
* wenn gemessen &and; mehrfach bestimmt &and; Toleranz der Mehrfachbestimmung > ''10 cm'' &rarr; ''3000''
* wenn Kontrollmessung &and; gegebener Punkt &and; Kontrollmessungen haben im Soll-Ist-Vergleich &le; ''2 cm'' &rarr; ''2000''
|-
| ''SRC'' (vor [http://www.adv-online.de/AAA-Modell/Dokumente-der-GeoInfoDok/ GID7]: DES) || immer ''1000''
|-
| ''DES'' (vor [http://www.adv-online.de/AAA-Modell/Dokumente-der-GeoInfoDok/ GID7]: <br /> HerkunftBeschreibung || immer ''Berechnung''
|-
| ''KDS''||
* im LS 489 &rarr; ''Ja''
* sonst &rarr; ''nein''
|-
| ''KST''||
* im LS 489 &rarr; ''1000''
* sonst $rarr; ''2000''
|-
| ''LZK'' || immer ''Nein''
|-
| ''DAT'' || das aktuelle Datum
|-
| ''VWL'' || immer ''1400''
|-
| ''ABM'' ||
* Umsetzung der VMA-Amt-Tabelle von VermCad
* wenn ABM leer &rarr; ''9998''
|-
| ''FGP'' || immer ''Nein''
|-
| ''Art'' || nur AX_BesondererGebaeudepunkt: ''leer''
|}


  Nicht für Sachsen.
<br />Herkunft_StelleOrganisation


  Nicht für Sachsen.
===Siehe auch===
* [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Autowerte gezielt steuern|Autowerte gezielt steuern]] — Autowerte erkennen, abschalten und wieder freigeben
* [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Überprüfung der tatsächlichen Nutzung nachweisen|Überprüfung der tatsächlichen Nutzung nachweisen]] — die Autowerte für DLU und EDU (in Brandenburg werden diese beiden nicht belegt)
* [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Veränderungsnummern an Punkten und Koordinaten|Veränderungsnummern an Punkten und Koordinaten]] — die Spalte ''VN setzen'' und ihre Werte
* [[ALKIS-Arbeitsabläufe-Punkte historisieren, wandeln und wiederherstellen|Punkte historisieren, wandeln und wiederherstellen]] — Koordinatenstatus und Qualitätsangaben beim Untergang
* [[Optionen_Menü-Compiler_-_Optionen-Die_Compiler_-_Optionen_ALKIS|Die Compiler-Optionen ALKIS]] — die Schalter, die auf die Autowertvergabe wirken
* [[Der ALKIS-Punkt-Parameter-Dialog]] und [[Der ALKIS-Objekt-Parameter-Dialog]] — Spalten, Farben und Kontextmenüs
 
{{Hilfe:NachOben}}
{{Hilfe:NachOben}}
[[Kategorie:ALKIS]]

Aktuelle Version vom 28. Oktober 2026, 22:14 Uhr

Einige Parameter können von VermCad je nach Verwendung der Objekte/Punkte automatisch gefüllt und geändert werden. Diese Werte werden violett in den Parameterdialogen angezeigt: sowohl in Parameter ändern als auch in Vorgaben ändern.

Die ALKIS-Autowerte (violette Werte) werden von VermCad bei jedem F9 automatisch generiert und aktualisiert.

Sie können steuern, ob vorgegebene Parameterwerte durch die Autowerte überschrieben werden sollen oder nicht. Die Einstellung findet man unter Alkis-Compiler-Optionen. Auf welchen Ebenen die Autowertvergabe darüber hinaus steuerbar ist, beschreibt Autowerte gezielt steuern.

Wie ein Autowert entsteht

Jedes ALKIS-Attribut kann in VermCad auf mehreren Ebenen belegt sein. Beim Übersetzen (F9) berechnet VermCad ausschließlich die Autowert-Ebene neu; die übrigen Ebenen bleiben unangetastet.

Ebene Herkunft Darstellung
Vorgabe Wert aus den eingelesenen Bestandsdaten grau
Autowert von VermCad beim Übersetzen ermittelt violett
Handeingabe von Ihnen im Parameter- oder Vorgaben-Dialog gesetzt schwarz; rot, wenn damit eine Vorgabe überschrieben wurde

Daraus folgt die Rangfolge: Eine Handeingabe geht dem Autowert vor. Was Sie selbst eingetragen haben, überschreibt VermCad beim nächsten F9 nicht. Ob ein Autowert eine bereits belegte Vorgabe verdrängen darf, entscheidet der Compiler-Schalter Vorgabe-Attribute durch Autowerte überschreiben. Unbelegte Vorgabe-Attribute füllt VermCad unabhängig von diesem Schalter, wenn sie in Fortführungsdatensätzen belegt sein müssen.

Ein Autowert entsteht nur, wenn drei Bedingungen zusammentreffen:

  1. Das Attribut wird im Länderprofil des jeweiligen Bundeslandes überhaupt geführt. Attribute, die ein Land nicht führt, bekommen dort auch keinen Autowert — selbst wenn andere Länder sie automatisch belegen.
  2. Für das Attribut gibt es im aktuellen Objektzustand (neu, geändert, gelöscht, unverändert) eine Regel. Die Regeln stehen in den folgenden Abschnitten.
  3. Die Autowertvergabe ist für diesen Punkt bzw. für dieses eine Attribut nicht abgeschaltet — siehe Autowerte gezielt steuern.

Auf derselben Autowert-Ebene setzt VermCad nicht nur Attribute, sondern auch Beziehungen zwischen Objekten — etwa die Verknüpfung eines neuen Flurstücks mit einer Lagebezeichnung. Auch diese Verknüpfungen werden bei jedem Übersetzen neu ermittelt.

Einige Beschreibungen zur Vergabe von ALKIS-Autowerten

Die folgenden Abschnitte beschreiben die Regeln je Bundesland. Dokumentiert sind bisher Baden-Württemberg, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg vergibt VermCad Autowerte an Punkten und Punktorten ebenso wie an Flurstücken, Gebäuden, Nutzungsarten- und Präsentationsobjekten.

Punkte und Punktorte

Baden-Württemberg führt am Punktort nur wenige Attribute. Genauigkeitsstufe (GST), Lagezuverlässigkeit (LZK), Vertrauenswürdigkeit (VWL), Genauigkeitswert (GWT) und Herkunftsdatum (DAT) gehören nicht dazu. Für sie gibt es in Baden-Württemberg deshalb auch keine Autowerte, obwohl andere Länder sie automatisch belegen.

Attribut Wo Angewandte Regeln
KST (Koordinatenstatus) Punktort
  • wird bei jedem F9 zunächst in allen Punktorten des Punktes geleert
  • danach neu gesetzt, wenn der Punkt untergeht (Verwendungsstatus gelöscht), wenn er wiederbelebt wurde oder wenn er ein Neupunkt mit dem Flag W ist
  • gesetzter Wert: 5000 (untergegangen) bei untergehenden Punkten und bei Neupunkten mit Flag W; andernfalls bleibt das Feld leer — der sonst übliche Wert 1000 ist in Baden-Württemberg nicht zugelassen
  • KST ist im Punkt-Parameter-Dialog nicht von Hand änderbar und wird auch dann gesetzt, wenn für den Punkt die Spalte AW abgeschaltet ist
KDS (Kartendarstellung) Punktort
  • nur für neue Punktorte
  • Lage-Punktort → Ja
  • Höhen-Punktort → Nein
DES (Art der Datenerhebung) Punktort
  • Autowert für neue Punktorte sowie für berechnete Punkte mit veränderter Koordinate
  • Grundlage der Vergabe: Punkte mit endgültigen Koordinaten führen die Herkunft 1600 (Landeskoordinaten), Punkte mit grafischen Koordinaten die Werte 4100, 4210, 4220, 4230 oder 4300
  • bei neuen, koordinatenveränderten und veränderten Punkten sammelt VermCad alle Ausgangspunkte, aus denen die Koordinate entstanden ist, und übernimmt den höchsten (also schlechtesten) Herkunftswert, den einer dieser Punkte im Lagestatus 489 trägt; Startwert ist 1600
  • haben alle Ausgangspunkte Landeskoordinaten, bleibt es bei 1600; hat ein Ausgangspunkt nur grafische Koordinaten, erbt der neu bestimmte Punkt dessen Wert
  • in allen übrigen Fällen → 1600
DES (Beschreibung der Datenerhebung) Punktort nur für neue Punktorte → immer Erhebung. Berechnung wird in Baden-Württemberg nicht geführt.
ABM bzw. VMA (Abmarkung/Vermarkung) Punkt
  • Autowert nur, wenn das Feld leer ist, oder wenn an einem bereits benutzten Bestandspunkt eine interne Vermarkungsart vorliegt
  • Umsetzung der internen Vermarkungsart (VAT) über die Zuordnungstabelle von VermCad
  • ergibt die Umsetzung keinen Wert → 9500 (ohne Marke)
  • bei Aufnahme- und Sicherungspunkten stattdessen → 1000 (Marke allgemein), da 9500 dort nicht zugelassen ist
  • leere Autowerte werden nie über eine vorhandene Abmarkung geschrieben
AAM (Ausgesetzte Abmarkung) Punkt wird geleert, sobald an einem Bestandspunkt die Marke von leer bzw. 9600 (zeitweise ausgesetzt) auf einen echten Wert geändert wurde.
RHO (Relative Höhe) Punkt wird an Punkten ohne Marke (ABM 9500) geleert, wenn der Punkt neu, geändert oder gelöscht ist. Damit verschwindet die sonst mitgeführte 0.0.
SOE: iG (Geradlinigkeitshinweis) Punkt
  • nur, wenn der Compiler-Schalter SOE iG automatisch setzen eingeschaltet ist
  • nur an Grenzpunkten, die neu, geändert oder gelöscht sind
  • iG wird gesetzt, wenn der Punkt geometrisch in der Geraden seiner beiden Nachbarpunkte liegt, und wieder entfernt, wenn das nicht (mehr) der Fall ist
Veränderungsnummer (Fachdatenverbindung) Punkt und Punktort
  • nur, solange im Punkt-Parameter-Dialog in der Spalte VN setzen der Wert Automatisch steht
  • am Punktort (Veränderungsnummer der Koordinate): bei Neupunkten und bei koordinatenveränderten Punkten; bei gelöschten Punkten nur dann, wenn die Koordinate verändert wurde
  • am Punktobjekt (Veränderungsnummer des Punktes) in allen übrigen Fällen, nämlich bei grenzgeprüften Punkten (sofern der Schalter Grenzgeprüfte Punkte nicht automatisch verändern aus ist), bei gelöschten und bei wiederbelebten Punkten sowie bei Flag V, Flag M, geänderter Marke, geänderter relativer Höhe, geänderter besonderer Punktnummer und geändertem iG oder iB
  • bei einer DR-Ablösung entfällt die zuletzt genannte Gruppe
  • die Nummer wird aus Gemarkung und Rissnummer des Auftrags gebildet, auf feste Stellenzahl aufgefüllt und mit einem V abgeschlossen (Form GGGGJJJJNNNNNV); mehrere Nummern stehen durch Semikolon getrennt nebeneinander
Punktkennung (PKN) Punkt wird beim Übersetzen aus der VermCad-Punktnummer gebildet — für Neupunkte und für Punkte ohne gegebene Punktkennung. Aufbau und Sonderfälle siehe Besonderheiten in Stadtkreisen mit eigenem Katasteramt.
Flurstücke, Gebäude und weitere Objekte
Objektart Attribut Angewandte Regeln
Flurstück AFL (amtliche Fläche) wird für neue Flurstücke gesetzt und bei Verschmelzungen sowie bei der Rückführung nachgeführt. Bei Fällen mit Folgeerhöhung ohne Flächenberichtigung übernimmt das neue Flurstück die Fläche seines Vorgängers. Einzelheiten siehe Flächenberichtigung durchführen.
GMD (Gemeindezugehörigkeit) wird bei neuen Flurstücken aus dem Gemarkungsschlüssel über die Katalogdaten abgeleitet. Liefert der Katalog keinen Schlüssel, bleibt der vom Ursprungsflurstück übernommene Wert stehen.
OBK (Objektkoordinaten) bei neuen Flurstücken der Mittelpunkt des umschließenden Rechtecks der Geometrie.
ZST, GMD und Lagebezeichnung werden beim Erzeugen eines neuen Flurstücks von den schneidenden Bestandsflurstücken übernommen; liegt ein noch bestehendes Gebäude überwiegend im neuen Flurstück, hat dessen Lagebezeichnung Vorrang. Siehe Lagebezeichnungen in der Fortführung.
Gebäude DEA (Art der Datenerhebung) neue Gebäude → 1000.
OFL (Lage zur Erdoberfläche) bei neuen und geänderten Gebäuden: Gebäudefunktion 2465 (Tiefgarage) → 1200 (unter der Erdoberfläche); sonst wird das Attribut geleert.
Lagebezeichnung neue Gebäude erhalten automatisch eine Lagebezeichnung — mit Hausnummer, wenn die Gebäudefunktion ein Hauptgebäude bedeutet, sonst mit Pseudonummer. Siehe Lagebezeichnungen in der Fortführung.
GRF (Grundfläche) wird in Baden-Württemberg nicht geführt und deshalb auch nicht automatisch belegt.
Flurstück und Gebäude Veränderungsnummer
  • neue Flurstücke und Gebäude erhalten die Veränderungsnummer immer
  • Bestandsflurstücke nur, wenn sie geändert sind oder eine geänderte Nutzungsart tragen und Kernobjekt eines Fortführungsfalls sind; ebenso Flurstücke, die von einem gelöschten Gebäude betroffen sind
  • Bestandsgebäude nur bei geänderter Geometrie, geänderter Gebäudefunktion oder geänderter Lagebezeichnung — eine reine Attributänderung verlangt in Baden-Württemberg keine Veränderungsnummer
  • beim Erstellen der Sammelfälle (Anlässe 300300, 010403 und 010402) trägt VermCad die Veränderungsnummer an den Bestandsobjekten dieser Fälle nach, weil F9 sie dort noch nicht vergeben konnte
Besondere Gebäudelinie BES (Beschaffenheit) neue Objekte → 1000. Das Attribut ist Pflicht, und 1000 ist der einzige in Baden-Württemberg zugelassene Wert.
Tatsächliche Nutzung EDU (Ergebnis der Überprüfung)
  • neues Objekt oder geänderte Geometrie → 3000 (Erfassung eines neuen Objektes)
  • geändertes Objekt ohne Geometrieänderung → 1000 (Fehlerkorrektur)
  • sonst → 2000 (Bestätigung des Ist-Zustandes)
DLU (Datum der letzten Überprüfung) in dieser Reihenfolge: das im Dialog ALKIS-Vollständige Fortführung (Reiter Einstellungen) festgelegte Datum, sonst das Datum der letzten Messung, sonst der Beginn der vFE-Bearbeitung, sonst das heutige Datum.
DLU und EDU werden nur an neuen und geänderten Nutzungsobjekten gesetzt, die ein Flurstück schneiden, das Kernobjekt eines Fortführungsfalls ist. Ausführlich: Überprüfung der tatsächlichen Nutzung nachweisen.
Präsentationsobjekte Modellart neue Präsentationsobjekte → DKKM1000.
SIT (Schriftinhalt) wird an Bestands-Präsentationsobjekten nur nachgezogen, wenn der Compiler-Schalter Vorgabe-Attribute durch Autowerte überschreiben eingeschaltet ist, und nur für die Arten GFK (Gebäudefunktion), TNA (tatsächliche Nutzung) und HNR (Hausnummer). Siehe Präsentationsobjekte in den Fortführungsdaten.
Schriftparameter Fontsperrung 0, Skalierung 1, horizontale Ausrichtung zentrisch, vertikale Ausrichtung Mitte — jeweils nur, wenn die Bestandsdaten dazu nichts vorgeben. Neue Objekte ohne Drehwinkel erhalten zusätzlich den Drehwinkel 0.
Besonderheiten in Baden-Württemberg
  • Autowerte auch an historischen Punkten. In den übrigen Bundesländern unterbleibt die Autowertvergabe an historischen Objekten. In Baden-Württemberg ist sie ausdrücklich zugelassen.
  • KST trotz abgeschalteter Autowerte. Weil der Koordinatenstatus im Parameter-Dialog nicht von Hand änderbar ist, setzt VermCad ihn auch dann, wenn für den Punkt die Spalte AW abgeschaltet wurde. Andernfalls entstünde ein widersprüchlicher Export.
  • Attribute außerhalb des Parameter-Dialogs. Attribute, die der Parameter-Dialog gar nicht anbietet — dazu gehört die Veränderungsnummer —, erhalten ihren Autowert unabhängig von der Spalte AW.
  • Drei Compiler-Schalter greifen unmittelbar in die Autowertvergabe ein: Vorgabe-Attribute durch Autowerte überschreiben, SOE iG automatisch setzen und Grenzgeprüfte Punkte nicht automatisch verändern. Sie stehen unter Compiler-Optionen → ALKIS.
  • Autowerte und Verwendungsstatus. Ein rein automatisch gesetzter Parameter macht einen Punkt standardmäßig zu einem veränderten Punkt. Mit der Compiler-Option Autowerte sind keine Punktveränderungen (nur Verwendungsstatus) lässt sich das abstellen.

Sachsen

Attribut Angewandte Regeln
GST
  • mittleren Punktfehler aus VermCad ermitteln und Genauigkeitsstufe daraus errechnen
  • wenn DES=9998 → mindestens 3300
  • wenn Compilerschalter Kontrollierte Gebäudepunkte auf GST 2100 setzen ∧ Vorgabewert=3000 ∧ AX_BesondererGebaeudepunkt ∧ gemessen oder kontrollgemessen ∧ im Toleranzbereich → 2100 (der Punkt wird dadurch verändert, außer bei Flag G)
  • wenn Neupunkt ∨ HatteFehlendePKN (ist/war _F-Punkt)
    • wenn netzberechnet → 2100
    • wenn gemessen
      • wenn Messung im Toleranzbereich → 2100
      • sonst → 3000,
    • wenn berechnet
      • wenn aus Digitalisierung → 3300
      • sonst → 3000.
  • wenn FGP im Projekt gesetzt wurde → 2100
  • wenn AX_BesondererGebaeudepunkt → mindestens 3000
  • wenn AX_Aufnahmepunkt ∨AX_SonstigerVermessungspunkt → 2100
  • niemals zur Vorgabe verschlechtern
SRC (vor GID7: DES)
  • wenn Vorgabewert=9998 → mindestens 1800
  • wenn FGP=Ja
    • wenn FGP-Vorgabewert=Nein ∨ (Vorgabewert ≠ 1000 ∧ grenzgeprüft ∧ im Toleranzbereich) → 1000
  • wenn AX_Grenzpunkt ∧ Vorgabewert ∈ {1800, 9998} ∧ (gemessen ∨ berechnet)
    • wenn Koordinaten verändert ∧ (nicht digitalisiert ∨ berechnet ∨ VKT-berechnet) → 1000
    • sonst → Vorgabewert
  • sonst
    • wenn Vorgabewert "4200" ∧ HatteFehlendePKN ∧ (gemessen ∨ berechnet ∨ netzberechnet) → 1000,
    • sonst
      • wenn kein Neupunkt ∧ Vorgabewert ≠ 9998' → 9998'
      • wenn Neupunkt → 1000
DES (vor GID7:
HerkunftBeschreibung)
immer Erhebung (Berechnung wird nicht geführt)
KDS
  • wenn AX_BesondererGebaeudepunkt ∨ AX_Grenzpunkt → Ja
  • sonst → Nein
KST immer 1000
ABM
  • Umsetzung der VMA-Amt-Tabelle von VermCad
  • wenn ABM leer ∧ AX_Grenzpunkt ∧ (Neupunkt ∨ HatteFehlendePKN) ∧ (kontrolliert ∨ doppelt gemessen) → 1000
FGP nur für AX_Grenzpunkt:
  • wenn Rückmarke (ist ind. Abm. eines anderen GP) → Nein
  • sonst → Ja
Art nur AX_BesondererGebaeudepuntk: → leer


Brandenburg

Attribut Angewandte Regeln
GST
  • Autowerte nur für alle Nicht-AP's und Nicht-TP's.
  • wenn gemessen ∧ mehrfach bestimmt ∧ Toleranz der Mehrfachbestimmung ≤ 3 cm:
    • wenn nicht berechnet ∨ die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 3 cm hat → 2100
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 6 cm hat → 2200
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 10 cm hat → 2300
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > 10 cm hat → 3000
  • wenn gemessen ∧ mehrfach bestimmt ∧ Toleranz der Mehrfachbestimmung ≤ 6 cm:
    • wenn nicht berechnet ∨ die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 6 cm hat → 2200
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 10 cm hat → 2300
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > 10 cm hat → 3000
  • wenn gemessen ∧ mehrfach bestimmt ∧ Toleranz der Mehrfachbestimmung ≤ 10 cm:
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 10 cm hat → 2300
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > 10 cm hat → 3000
  • wenn gemessen ∧ mehrfach bestimmt ∧ Toleranz der Mehrfachbestimmung > 10 cm → 3000
  • wenn Kontrollmessung ∧ gegebener Punkt ∧ Kontrollmessungen haben im Soll-Ist-Vergleich ≤ 3 cm → 2100
SRC (vor GID7: DES) immer 1000
DES (vor GID7:
HerkunftBeschreibung
immer Erhebung
KDS immer Ja
KST immer 1000
LZK
  • wenn gemessen ∧ mehrere gültige Koordinatenbestimmungen ∧ Messung im Toleranzbereich → Ja
  • sonst → Nein
ABM
  • Umsetzung der VMA-Amt-Tabelle von VermCad
  • wenn ABM leer → 1000
FGP immer Nein
Art nur AX_BesondererGebaeudepunkt: leer

Anhalt

Attribut Angewandte Regeln
GST
  • Autowerte nur für alle Nicht-TP's
  • wenn gemessen ∧ mehrfach bestimmt ∧ Toleranz der Mehrfachbestimmung ≤ 2 cm:
    • wenn nicht berechnet ∨ die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 2 cm hat → 2000
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 3 cm hat → 2100
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 6 cm hat → 2200
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 10 cm hat → 2300
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > 10 cm hat → 3000
  • wenn gemessen ∧ mehrfach bestimmt ∧ Toleranz der Mehrfachbestimmung ≤ 3 cm:
    • wenn nicht berechnet ∨ die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 3 cm hat → 2100
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 6 cm hat → 2200
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 10 cm hat → 2300
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > 10 cm hat → 3000
  • wenn gemessen ∧ mehrfach bestimmt ∧ Toleranz der Mehrfachbestimmung ≤ 6 cm:
    • wenn nicht berechnet ∨ die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 6 cm hat → 2200
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 10 cm hat → 2300
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > 10 cm hat → 3000
  • wenn gemessen ∧ mehrfach bestimmt ∧ Toleranz der Mehrfachbestimmung ≤ 10 cm:
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich ≤ 10 cm hat → 2300
    • wenn die Berechnung im Soll-Ist-Vergleich > 10 cm hat → 3000
  • wenn gemessen ∧ mehrfach bestimmt ∧ Toleranz der Mehrfachbestimmung > 10 cm → 3000
  • wenn Kontrollmessung ∧ gegebener Punkt ∧ Kontrollmessungen haben im Soll-Ist-Vergleich ≤ 2 cm → 2000
SRC (vor GID7: DES) immer 1000
DES (vor GID7:
HerkunftBeschreibung
immer Berechnung
KDS
  • im LS 489 → Ja
  • sonst → nein
KST
  • im LS 489 → 1000
  • sonst $rarr; 2000
LZK immer Nein
DAT das aktuelle Datum
VWL immer 1400
ABM
  • Umsetzung der VMA-Amt-Tabelle von VermCad
  • wenn ABM leer → 9998
FGP immer Nein
Art nur AX_BesondererGebaeudepunkt: leer


Siehe auch



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