Die Compiler - Optionen ALKIS
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Aufruf: Menü Optionen → Compiler - Optionen → Registerkarte Alkis.

| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Vorgabe-Attribute durch Autowerte überschreiben | Legen Sie fest, ob im Alkis-Vorgabe-Objekt belegte Attribute (bspw. GST=5000) durch im Programmablauf automatisch ermittelte Werte (bspw. GST=2100) überschrieben werden sollen. Diese Option hat keinen Einfluss auf das Setzen von im Alkis-Vorgabe-Objekt unbelegten Attributen, wenn diese in Fortführungsdatensätzen belegt sein sollen. |
| Vorgaben-Koordinaten nicht überschreiben | Im Vorgaben-Dialog können amtsseitig gelieferte Koordinaten abgeändert werden. Mit dieser Option können Sie versehentliche Änderungen unterbinden: Das Kästchen Vorgaben überschreiben in den ALKIS-Parameter-Dialogen bleibt dann gesperrt, und auch im Programmablauf werden die gelieferten Vorgaben-Koordinaten nicht durch berechnete Werte ersetzt. |
| Gleiche Nutzungsarten zusammenfassen (Übertragung Flächenbeleg) | Schneidet ein Flurstück räumlich getrennte, gleichartige Nutzungsflächen, so ermöglicht diese Option das Zusammenfassen der Teilflächen zur einer Gesamtfläche im Flächenbeleg. |
| Nutzungsartenflächen auf ALB-Fläche korrigieren (Übertragung Flächenbeleg) | Beim Übertragen der Nutzungsarten in den Flächenbeleg werden die verschnittenen Teilflächen verhältnismäßig auf die Buchfläche (ALB-Fläche) des Flurstücks umgerechnet, so dass ihre Summe die Buchfläche ergibt. Ohne diese Option werden die geometrisch berechneten Teilflächen unverändert übernommen — in der Sachsen-Ausgabe mit einer Ausnahme: Ist im Flächen-Dialog die Flächenart ALB gewählt, rechnet VermCad dort auch ohne die Option um. Als Bezugswert dient die Buchfläche des Flurstücks – im Flächenbeleg-Dialog zuerst der dort eingetragene ALB-Wert, ersatzweise die Fläche der Flächenberechnung und zuletzt die Originalfläche des ALKIS-Flurstücks. Lässt sich keine Buchfläche ermitteln, bleibt die Umrechnung aus. Teilflächen unter 1 m² werden in beiden Fällen nicht ausgewiesen; bei nur einer Nutzungsart wird gar keine Fläche angegeben. |
| Strenge Prüfung Nutzungsarten | Fehlermeldung bei in den ALKIS-Katalogdaten nicht hinterlegten NUA-Schlüsseln. |
| Strenge Prüfung GV | Fehlermeldung bei in den ALKIS-Katalogdaten nicht hinterlegten Gemarkungsschlüsseln. |
| Strenge Prüfung GeV | Fehlermeldung bei in den ALKIS-Katalogdaten nicht hinterlegten Gemeindeschlüsseln. |
| ALKIS-Vorgaben-Punkte ohne Punktnummer mit NV="xx" | Ist die Option gesetzt, erhalten amtsseitig gelieferte digitalisierte/unnummerierte Punkte (_F-Punkte) die NV="xx". Ohne die Option ermittelt VermCad den Nummerierungsbezirk aus den Koordinaten des Punktes und registriert dazu eine NV. Die Option ist ab Werk ausgeschaltet. |
| Nichtverwendete Alkis-Neupunkte nach jedem F9 unwiederbringlich löschen | In der Regel entstehen im Compiler-Prozess (F9) für neuberechnete Punkte auch Alkis-Objekte (bspw. AX_Grenzpunkt bei Punktart 2). Wird in der MWT das betreffende Berechnungsmakro deaktiviert, bleibt das Alkis-Objekt über weitere F9 hinaus erhalten und korrespondiert bei Reaktivierung des Makros (bspw. mit Punktart 3) ggfs. nicht mehr mit der Punktart. Aktivieren Sie diese Option, wenn die so entstandenen und nicht mehr benötigten Alkis-Objekte im Verlauf des F9 gelöscht werden sollen. |
| Alkis Punktzuordnung: Flags müssen exakt übereinstimmen (keine Teilmenge) | Haben Sie in der ALKIS-Punktzuordnungs-Tabelle Flags vergeben, so stellt die Option sicher, dass ein "Match" nur dann gefunden wird, wenn die Flags exakt übereinstimmen. Ansonsten würden bspw. bei Flags S A in der Tabelle ein alleiniges Flag S am Punktort auch zum Match führen. |
| Autowerte sind keine Punktveränderungen (nur Verwendungsstatus) | Der Verwendungsstatus "Geändert" (kann benutzt werden in Alkis-Punktzuordnung und Darstellungsvarianten) wird auch gesetzt, wenn im Projekt verwendete Punkte nur ALKIS-Parameteränderungen besitzen, die von VermCad automatisch gesetzt wurden (pinke Werte). Wenn man diese Option anschaltet werden nur vom Nutzer explizit geänderte Parameter als "Geändert" erkannt. |
| nur Sa.-Anh.: In Zuordnungen Parameter lokaler Punktorte nicht bevorzugen | Bei Zuordnungen werden die Parameter lokaler Punktorte nicht vorrangig herangezogen. Die Einstellung wirkt auf die CAD-Folienzuordnung, das Exportsymbol und die Darstellungsvarianten. |
| nur Ba.-Wü.: Grenzgeprüfte Punkte nicht automatisch verändern | Punkte, an denen lediglich eine Grenzprüfung vorliegt, erhalten sonst automatisch die Veränderungsnummer und werden damit als veränderte Punkte exportiert. Mit dieser Option unterbleibt das. Die übrigen Gründe für eine automatisch vergebene Veränderungsnummer (z. B. Untergang, Wiederbelebung, geänderte Marke oder besondere Punktnummer) bleiben davon unberührt. |
| nur Ba.-Wü.: SOE iG automatisch setzen | Setzt an Grenzpunkten die sonstige Eigenschaft iG (Spalte SOE: iG, Geradlinigkeitshinweis) automatisch, wenn der Punkt auf der Verbindungslinie seiner beiden benachbarten Punkte liegt. Ist die Option ausgeschaltet, wird iG nicht automatisch gesetzt. |
| nur Sa.-Anh.: Alkis-Import-DEs auf Überschreitung der zulässigen Länge prüfen | Ist die Option ausgeschaltet, prüft VermCad nur die im Projekt neu angelegten Dateneinheiten und das LTK auf eine Überschreitung der zulässigen Länge. Ist sie eingeschaltet, werden zusätzlich auch die aus der NAS-Datei eingelesenen Dateneinheiten geprüft. |
| nur GeoInfoDok-6-Ausgabe: Export-NAS-Version für die GeoInfoDoc 6 | Stellen Sie ein, auf Basis welcher Version der GeoInfoDok Ihre Fortführungsdatensätze erzeugt werden sollen; zur Wahl stehen 6.0 und 6.0.1, ohne gespeicherte Angabe gilt 6.0.1. Die Auswahl erscheint nur in der GeoInfoDok-6-Ausgabe des Programms; in den auf GeoInfoDok 7 umgestellten Bundesland-Ausgaben entfällt sie. |
| Anzeige Code-Listen in Aufklappmenüs | Viele Alkis-Attribute verwenden Code-Listen (Schlüssel-Namen-Zuordnungen). Stellen Sie ein, welche Informationen Sie in Aufklappmenüs sehen möchten: Namen, Schlüssel oder Beides. Voreinstellung ist Namen; die Umstellung wirkt mit dem Schließen des Dialogs auf alle Aufklappmenüs. |
| nur MV: Vorgabe-ZST für AAM und PRO | Stellen Sie hier zu verwendenden Autowert für die Attribute AAM (Ausgesetzte Abmarkung) und PRO (Processor der Qualitätsangaben) ein. In der Regel ist dies Ihr Büro. Für ein einzelnes Projekt lässt sich der Wert mit der globalen Option $AlkisDefaultZST im Projekt-Quelltext festlegen; diese hat Vorrang vor der Einstellung hier.
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Siehe auch
Das Dialogfenster Compiler - Optionen
Globale Optionen
Compiler - Optionen Allgemein