Die CDY - Schnittstelle
Über die CDY-Schnittstelle liest VermCad CADdy-Messwertdateien ein. Das Format wird nur für den Import unterstützt; als Zielformat einer Listen-Ausgabe steht es nicht zur Verfügung.
Die Felder der Registerkarte
| Feld | Was es bei diesem Format bewirkt |
|---|---|
| Name | Frei wählbare Bezeichnung. Sie erscheint in den Format-Auswahllisten und ändert am Einlesen nichts. |
| 1. Typ, 2. Typ, 3. Typ | Dateiendungen, an denen VermCad das Format erkennt; voreingestellt ist CDY. Beim Erkennen einer Datei durchsucht VermCad alle Formate erst nach dem 1., dann nach dem 2., dann nach dem 3. Typ. |
| Punktkennzeichen | Maske für das erste Wort der Datenzeile. Ein führendes Minuszeichen wird vorher übergangen. Ist die Maske leer, gilt die Standardmaske Ihrer Landesausgabe. |
| automatisch ersetzte NV einbeziehen | Beim Einlesen prüft VermCad, ob der gelesene Punkt mit genau diesem Nummerierungsbezirk und dieser Punktnummer bereits als Eingabe- oder Messpunkt im Projekt vorhanden ist. Ist die Option markiert und trifft das zu, ersetzt VermCad den gelesenen Nummerierungsbezirk durch xx. So entsteht kein zweiter Punkt neben dem schon vorhandenen. |
| Symbol/Punktcode | Maske für das letzte Wort der Datenzeile. Ist es drei Zeichen lang und endet auf 0 (Schreibweise xx0), wertet VermCad es vorher als Anschlusspunkt-Kennung aus – siehe unten. Bleibt die Maske leer, wird das Wort nicht ausgewertet. |
| Symbole ersetzen | Ein gelesenes Symbol wird immer in Punktart, Vermarkungsart und Flags übersetzt. Die Option entscheidet nur, ob das Symbol danach zusätzlich in der MWT-Datei stehen bleibt: Ist sie markiert und steht das Symbol in der Tabelle der Symbol - Definitionen, streicht VermCad es und vermeidet eine doppelte Angabe. |
| Ungültige hi/hr | Grenzwert für die Instrumentenhöhe aus der Standpunktzeile und die Reflektorhöhen der Messzeilen. Ein positiver Wert verwirft alle Werte, deren Absolutbetrag nicht kleiner ist; ein negativer Wert verwirft alle kleineren. Bleibt das Feld leer, wird hi = 0 verworfen, hr = 0 dagegen beibehalten. |
| Optimierung | Betrifft die MWT-Datei, die beim Einlesen entsteht. Ist die Option markiert, jeder Punkt des Blocks hat eine Reflektorhöhe und mindestens 75 Prozent davon sind gleich, dann schreibt VermCad diesen Wert einmal in den Standpunktsatz und streicht ihn aus allen Zeilen, die ihn ebenfalls tragen. |
| Anschlusspunkte sind Netzpunkte | Siehe unten. Wirkt nur zusammen mit der xx0-Kennung am Zeilenende. |
| Import-Export - Verzeichnis | Startverzeichnis, das der Öffnen-Dialog beim Einlesen einer CDY-Datei vorschlägt. |
| Deaktiviert | Die Registerkarte bleibt mit allen Einträgen erhalten, das Format verschwindet aber aus den Datei-Auswahllisten. |
Die allgemeine Bedeutung aller Felder steht unter Allgemeines.
Anschlusspunkte sind Netzpunkte
CADdy kennzeichnet einen Anschlusspunkt durch einen dreistelligen Code am Zeilenende, der auf 0 endet (Schreibweise xx0). VermCad setzt bei solchen Punkten das Anschlusspunkt-Kennzeichen und wertet den Code danach nicht mehr als Symbol aus.
Ist dieses Feld zusätzlich markiert, erhalten dieselben Punkte auch das Flag NA und gelten damit als Netzpunkte. Das ist sinnvoll, wenn Sie die Anschlusspunkte grundsätzlich in die Netzausgleichung übernehmen wollen. Ohne die xx0-Kennung in der Datei bleibt die Option wirkungslos.
Was VermCad aus der Datei liest
- Ein führendes Minuszeichen am Zeilenanfang wird übergangen.
- Zeilen unter 40 Zeichen sind Standpunktzeilen: Sie beenden den laufenden Block, markieren den Punkt als Standpunkt und liefern die Instrumentenhöhe.
- Alle übrigen Zeilen sind Messungen. Steht in Spalte 25 ein Stern, liegt der Modus E, h vor – gelesen werden dann Horizontalstrecke und Höhenunterschied. Ohne Stern gilt der Modus S, V mit Schrägstrecke und Vertikalwinkel. In beiden Fällen folgt die Reflektorhöhe; im Modus E, h rechnet VermCad den Vertikalwinkel aus Instrumenten- und Reflektorhöhe nach.
Siehe auch