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Rechnen Menü-Das Dialogfenster Massenberechnung: Unterschied zwischen den Versionen

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Neue Seite: Dialogfenster Massenberechnung (Task DGM)
 
Nachtrag: Radiogruppe Rechenmodell, exakter Randschnitt (Task DGM)
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== Rasterweite ==
== Rasterweite ==
'''Rasterweite [m]''' bestimmt die Maschenweite der Prismenberechnung. Bleibt das Feld '''leer''', nimmt VermCad das feinste Kachelraster des Katalogs (Hinweis unter dem Feld: ''leer = Kachelraster''). Eine gröbere Rasterweite rechnet schneller und ist bei großen Flächen sinnvoll; die Zellenzahl ist auf 4 Millionen begrenzt.
'''Rasterweite [m]''' bestimmt die Maschenweite der Prismenberechnung. Bleibt das Feld '''leer''', nimmt VermCad das feinste Kachelraster des Katalogs (Hinweis unter dem Feld: ''leer = Kachelraster''). Eine gröbere Rasterweite rechnet schneller und ist bei großen Flächen sinnvoll; die Zellenzahl ist auf 4 Millionen begrenzt.
== Rechenmodell ==
Die Radiogruppe '''Rechenmodell''' bestimmt, wie aus dem Raster das Volumen wird.
{| class="wikitable"
! Auswahl !! Bedeutung !! im Makro
|-
| '''Rasterprismen''' || Je Rasterzelle ein Prisma; Ist- und Soll-Höhe werden in der Zellmitte abgegriffen. || <code>MODELL = RASTER</code> bzw. keine Angabe
|-
| '''Dreiecksprismen (TIN)''' || Die Rasterknoten werden vermascht; je Dreieck ergibt sich das Volumen aus Dreiecksfläche mal mittlerer Höhendifferenz der drei Ecken — das klassische, nachrechenbare Verfahren der Massenermittlung. || <code>MODELL = TIN</code>
|}
'''Neue Berechnungen stehen auf ''Dreiecksprismen (TIN)''.''' Bestehende Makros ohne <code>MODELL</code> rechnen weiter mit Rasterprismen und behalten damit ihre Zahlen. Die Ergebnisse unterscheiden sich bei gleicher Rasterweite nur im Promillebereich; Einzelheiten und Empfehlung stehen beim Makro [[MWT Syntax-Makro MASSEN#Rechenmodell|MASSEN]].
Zellen am Rand des Umrings werden in beiden Modellen '''exakt geschnitten''' — die ausgewiesene Fläche entspricht der geometrischen Fläche des Umrings, auch bei schräg liegenden Flächen.


== Nachweis · Bemerkung · Fehler aus · Deaktiviert · ZP ==
== Nachweis · Bemerkung · Fehler aus · Deaktiviert · ZP ==

Version vom 7. September 2026, 23:01 Uhr

Berechnet das Volumen zwischen dem Gelände (der Ist-Fläche) und einem Planum (der Soll-Fläche) innerhalb eines Umrings aus koordinierten Punkten und weist Abtrag, Auftrag und Netto aus. Die Geländehöhen kommen wahlweise aus dem digitalen Geländemodell des DGM-Katalogs oder aus den Höhen der Umringpunkte.

Aufruf über Rechnen → Massenberechnung. Der Menüpunkt steht als eigener Abschnitt zwischen Komplexausgleichung (in den meisten Landesausgaben Verkettete Transformationen) und Flächen und ist nur bei geöffneter Messwerttabelle bedienbar. Verfügbar ab Version 5.1.

Wie jede Berechnung wird die Massenberechnung als Makro MASSEN in der MWT-Datei abgelegt und bei jedem Übersetzen neu gerechnet. Sie läuft dabei nachgelagert: nach allen Koordinatenberechnungen und vor den Flächen. Verschiebt sich ein Umringpunkt, ändern sich Fläche und Volumen beim nächsten Übersetzen mit — und Punkte, deren Höhe aus dem DGM kommt, holen sich diese an ihrer neuen Lage neu.


Bezeichnung

Freie Bezeichnung der Berechnung; sie erscheint im Kopf der Ergebnisliste und steht im Makro als TITEL.

Das Feld ist zugleich die Übernahmestelle für fertige Umringe. Steht der Eingabecursor in der Bezeichnung und Sie klicken im CAD auf

  • eine CAD-Fläche, werden deren Randpunkte als Umring übernommen;
  • ein ALKIS-Flurstück, wird dessen CAD-Umring übernommen und die Flurstücksnummer als Bezeichnung gesetzt;
  • eine Flächenberechnung, wird deren Umring übernommen.

Sind bereits Umringpunkte eingetragen, fragt VermCad vorher nach (Sollen die bisherigen Umringpunkte durch die Randpunkte der gewählten Fläche ersetzt werden?). Bei einer zusammengesetzten Fläche fragt VermCad, welchen Teil Sie übernehmen wollen — wie im Dialogfenster Fläche. Randpunkte ohne Bezug zu einem Punkt der Berechnung werden gemeldet.

Unter dem Feld steht der Kurzhinweis Höhe je Punkt: eintippen (Hand) oder per Schaltfläche.

Umring

Die Tabelle enthält die Punkte des Umrings ohne Wiederholung des ersten Punktes; VermCad schließt den Umring selbst. Es sind mindestens drei Punkte nötig.

Spalte Bedeutung
Punkt Punktkennzeichen des Umringpunktes. Steht der Cursor in dieser Spalte, lassen sich die Punkte auch direkt im CAD anklicken.
Punkthöhe Die eigene Höhe des Punktes aus Messung oder Vorgabe, nur zur Anzeige. --- heißt: der Punkt hat keine Höhe.
DGM-Höhe Die Höhe aus dem DGM-Katalog an der aktuellen Lage des Punktes, nur zur Anzeige. Der Katalog wird dafür beim Öffnen des Dialogs geladen.
Höhe aus Woher die für die Berechnung verwendete Höhe stammt: Punkt, Hand, DGM oder Planum.
Ist-Höhe / Soll-Höhe / (nicht nötig) Die verwendete Höhe. Die Spaltenbeschriftung richtet sich danach, wofür die Punkthöhen gebraucht werden: bei Ist-Fläche = Umringpunkte heißt sie Ist-Höhe, bei Soll-Fläche = Umringpunkte Soll-Höhe. Werden keine Punkthöhen gebraucht, heißt sie (nicht nötig) und bleibt zusammen mit Höhe aus leer.

Die Schaltflächen Ändern, Einfg und Entf bedienen die Liste wie beim Flächenumring: Ändern öffnet die Punktauswahl (Umring der Massenberechnung), Einfg fügt vor der markierten Zeile ein (Punkte in Umring einfügen), Entf entfernt die markierte Zeile.

Höhe aus: Punkt · DGM · Planum

Unter der Tabelle stehen die Schaltflächen Punkt, DGM und Planum mit dem Schalter alle Punkte. Sie setzen die Herkunft der Höhe für die markierte Zeile — oder, mit gesetztem Häkchen, für alle Umringpunkte.

Herkunft Woher die Höhe kommt im Makro
Punkt die eigene Höhe des Punktes (Messung/Vorgabe) (kein Zusatz)
Hand ein fest eingetippter Wert. Diese Herkunft wird nicht über eine Schaltfläche gesetzt, sondern indem Sie den Wert in die Höhenspalte eintippen. die Zahl hinter dem Punkt
DGM die Höhe aus dem DGM-Katalog, bei jeder Berechnung neu aus der aktuellen Lage geholt d
Planum die Höhe der Soll-Fläche an dieser Stelle (feste Höhe, geneigte Ebene oder DOM) p

Gelten für einen Punkt mehrere Angaben, ist die Reihenfolge Hand vor DGM vor Planum vor Punkt.

Hinweis: Die Spalten Höhe aus und die Höhenspalte sowie die drei Schaltflächen sind nur bedienbar, wenn die Punkthöhen überhaupt gebraucht werden — also wenn Ist-Fläche oder Soll-Fläche auf Umringpunkte steht. Planum ist gesperrt, wenn das Soll selbst aus den Punkten kommt.

Punkte ohne eigene Höhe bekommen automatisch die Herkunft DGM, sobald Höhen gebraucht werden — beim Anklicken im CAD, beim Ändern und noch einmal vor OK.

Ist-Fläche

Legt fest, wie das Gelände beschrieben wird.

Auswahl Bedeutung
DGM (Katalog) Das Gelände kommt aus den DGM-Kacheln des Katalogs, je Rasterzelle bilinear interpoliert. Das ist die Vorgabe.
Umringpunkte Das Gelände wird aus den Höhen der Umringpunkte dreiecksvermascht. Dann braucht jeder Umringpunkt eine gültige Höhe.

Soll-Fläche

Legt fest, wie das Planum beschrieben wird.

Auswahl Bedeutung benötigte Felder
feste Höhe waagerechtes Planum Soll-Höhe
geneigte Ebene Ebene durch den Flächenschwerpunkt des Umrings, geneigt nach Ost und Nord Soll-Höhe, Gefälle Ost, Gefälle Nord
DOM (Katalog) die Oberfläche (Digitales Oberflächenmodell) aus dem Katalog — das Ergebnis ist das Volumen zwischen Gelände und Oberfläche, also im Wesentlichen Bewuchs und Bebauung. Nur sinnvoll, wenn DOM-Kacheln im Katalog liegen. –
Umringpunkte Planum aus der Dreiecksvermaschung der Umringpunkte Höhen an allen Umringpunkten

Ist-Fläche und Soll-Fläche dürfen nicht beide auf Umringpunkte stehen; die Auswahl sperrt sich gegenseitig.

Soll-Höhe · Gefälle Ost · Gefälle Nord

  • Soll-Höhe [m] — Höhe des Planums; bei der geneigten Ebene die Höhe im Flächenschwerpunkt. Bei feste Höhe und geneigte Ebene ist die Angabe Pflicht.
  • Gefälle Ost [%] und Gefälle Nord [%] — Neigung der Ebene in Prozent, negative Werte fallen. Nur bei geneigte Ebene ausgewertet.

Rasterweite

Rasterweite [m] bestimmt die Maschenweite der Prismenberechnung. Bleibt das Feld leer, nimmt VermCad das feinste Kachelraster des Katalogs (Hinweis unter dem Feld: leer = Kachelraster). Eine gröbere Rasterweite rechnet schneller und ist bei großen Flächen sinnvoll; die Zellenzahl ist auf 4 Millionen begrenzt.

Rechenmodell

Die Radiogruppe Rechenmodell bestimmt, wie aus dem Raster das Volumen wird.

Auswahl Bedeutung im Makro
Rasterprismen Je Rasterzelle ein Prisma; Ist- und Soll-Höhe werden in der Zellmitte abgegriffen. MODELL = RASTER bzw. keine Angabe
Dreiecksprismen (TIN) Die Rasterknoten werden vermascht; je Dreieck ergibt sich das Volumen aus Dreiecksfläche mal mittlerer Höhendifferenz der drei Ecken — das klassische, nachrechenbare Verfahren der Massenermittlung. MODELL = TIN

Neue Berechnungen stehen auf Dreiecksprismen (TIN). Bestehende Makros ohne MODELL rechnen weiter mit Rasterprismen und behalten damit ihre Zahlen. Die Ergebnisse unterscheiden sich bei gleicher Rasterweite nur im Promillebereich; Einzelheiten und Empfehlung stehen beim Makro MASSEN.

Zellen am Rand des Umrings werden in beiden Modellen exakt geschnitten — die ausgewiesene Fläche entspricht der geometrischen Fläche des Umrings, auch bei schräg liegenden Flächen.

Nachweis · Bemerkung · Fehler aus · Deaktiviert · ZP

  • Nachweis und Bemerkung sind Freitexte zur Berechnung (Doppelklick öffnet die mehrzeilige Eingabe). Sie erscheinen in der Ergebnisliste und lassen sich im CAD auf eigenen Folien darstellen (siehe Darstellung im CAD).
  • Fehler aus, Deaktiviert und ZP: siehe Allgemeines zu Berechnungs-Dialogfenstern.

Darstellung im CAD

Die Massenberechnung wird im CAD wie die übrigen Berechnungen dargestellt:

  • Der Umring erscheint als geschlossener Linienzug auf der Systemfolie MASSEN Fläche; in der Mitte steht die Beschriftung Massenberechnung <NR> auf der Folie Massenberechnungen. Umringpunkte ohne eigenen CAD-Punkt bekommen Hilfspunkte.
  • Nachweis und Bemerkung lassen sich auf die Folien MASSEN Nachweis und MASSEN Bemerkung legen; ab Werk stehen sie auf <AUS>.
  • Im Dialogfenster Berechnungen und Messungen verwalten gibt es dafür die Seite Massenberechnungen mit den Spalten Nr, Name, Ein/Aus, Text, Nachweis, Bemerkung und Fläche (Folie des Umrings). Die Einstellungen hängen an der Berechnung und bleiben beim Speichern erhalten; die Zeile <Vorgabe> gilt für neu entstehende Berechnungen.
  • Gehen Sie im Datenfenster der Massenberechnungen mit dem Scroller auf ein Makro, wird dessen Fläche im CAD gefüllt hervorgehoben (in der Komplementärfarbe der Fangfarbe), dazu Umring und Beschriftung in der Fangfarbe.

Die vier Folien liegen unter VC_Berechnungen → Massenberechnungen und haben die Tiefe 811. Eine dauerhafte Flächenfüllung gibt es nicht — sie erscheint nur beim Hervorheben.

Grenzen

  • Keine Aussparungen: Der Umring ist immer einfach zusammenhängend. Flächen mit Löchern rechnet die Massenberechnung im CAD.
  • Keine Bögen im Umring.
  • Die geneigte Ebene ist nur über Schwerpunkt und zwei Gefälle beschreibbar.
  • Es gibt kein Kataster-Protokoll zu dieser Berechnung, nur die Standard-Ergebnisliste.

Siehe auch



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