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Handriss mit dem KI-Assistenten einlesen

Aus VermCAD Hilfe Wiki
Version vom 6. November 2026, 12:33 Uhr von Claude (Diskussion | Beiträge) (Handriss einlesen: Rechenprobe der Spannmaße, Hinweisfeld mit Trennlinie, Suchgang für Spannmaße)
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Alte Handrisse (Orthogonalaufnahmen) liegen oft nur als Bild vor. Der KI-Assistent liest einen oder mehrere solcher Risse Linie für Linie und lässt VermCad daraus die passenden Blöcke im MWT-Text anlegen: je Messungslinie ein eigenes Koordinatensystem oder eine Verkettete Transformation (VKT) mit allen Linien. Bevor eine Linie geschrieben wird, prüfen und berichtigen Sie die gelesenen Werte in einer Tabelle, mit dem Riss daneben. Die Spannmaße aus dem Riss rechnet VermCad dabei gegen die gelesenen Abszissen und Ordinaten nach und deckt so Lesefehler auf (siehe Rechenprobe der Spannmaße).

Voraussetzungen

  • Ein Auftrag ist geöffnet (ohne Auftrag ist der Menüpunkt ausgegraut).
  • Im KI-Assistenten ist der Projektzugriff eingeschaltet und der Schulungsmodus aus. Sonst kann der Assistent den Riss nur beschreiben, aber keine Blöcke schreiben; VermCad weist beim Start im Chat darauf hin.
  • Der Handriss liegt als Bilddatei vor (PNG, JPG, GIF oder WebP, bis 10 MB). Ein Scan in guter Auflösung ist besser als ein Screenshot: Dateien liest der Assistent in voller Auflösung, Bilder aus der Zwischenablage nur verkleinert.

Aufruf

Menü Transfer → Handriss mit dem KI-Assistenten einlesen.... Ist die Symbolleiste Listen des Hauptfensters eingeblendet, steht der Befehl dort auch als Schaltfläche neben Datei-Import.

  1. Die Dateiauswahl Handriss auswählen öffnet sich. Wählen Sie eine Bilddatei oder mit Strg bzw. Umschalt mehrere – bis zu 10 Risse in einem Zug. Bei mehr Dateien meldet VermCad „Es können höchstens 10 Risse in einem Zug eingelesen werden“ und startet nicht.
  2. Es folgt die Abfrage KI-Assistent: Handriss einlesen mit der Frage Was soll der Assistent aus dem Riss erzeugen?:
    • Koordinatensysteme: je Messungslinie ein Block VORGABEN KOORDINATENSYSTEM
    • VKT: eine VKT-Transformation mit allen Linien und den Strecken (rechnet erst mit koordinierten Festpunkten)
    VermCad merkt sich Ihre letzte Wahl und schlägt sie beim nächsten Mal wieder vor. Mit Einlesen geht es weiter, Abbrechen startet nichts. Die Wahl gilt verbindlich für dieses Einlesen.
  3. Haben Sie die Hinweise zum KI-Assistenten noch nicht bestätigt, erscheint zuerst der Einwilligungsdialog.
  4. Der Chat beginnt einen neuen Gesprächsverlauf (die bisherige Unterhaltung wird dafür geleert) und startet das Einlesen. Anhänge, die vorher in der Leiste lagen, werden nicht mitgeschickt.

Ablauf Linie für Linie

  1. Der Assistent verschafft sich zuerst einen Überblick (Rissnummer, Festpunkte, Messungslinien) und nennt die erkannten Linien. Bei mehreren Rissen erkennt er Punkte, die auf mehreren Rissen vorkommen, und führt sie unter einer Nummer.
  2. Danach liest er die Messungslinien nacheinander in vergrößerten Ausschnitten. Sind Abszissen und Ordinaten einer Linie gelesen, sucht er in einem eigenen Suchgang alle Spannmaße dieser Linie.
  3. VermCad rechnet die Spannmaße nach. Passt eines nicht, liest der Assistent die betroffenen Werte zuerst noch einmal gezielt nach (siehe Rechenprobe der Spannmaße).
  4. Dann öffnet VermCad den Dialog KI-Assistent: Handriss prüfen mit den gelesenen Werten dieser Linie.
  5. Sie prüfen und berichtigen die Werte und entscheiden: Übernehmen, Zurück an den Assistenten oder Abbrechen (siehe Die Knöpfe).
  6. Ihre Berichtigungen meldet VermCad dem Assistenten. Er lernt daraus die Handschrift des Risses und berücksichtigt sie bei den nächsten Linien.
  7. Nach jeder übernommenen Linie übersetzt VermCad das Projekt (F9); der Assistent nennt Ihnen die Meldungen und macht mit der nächsten Linie weiter.

Unleserliche oder widersprüchliche Stellen sind für den Assistenten kein Grund abzubrechen: Er markiert den Wert als unsicher, gibt gegebenenfalls eine zweite Lesart an und beschreibt das Problem im Hinweis der Linie.

Sie können einen Handriss auch direkt im Chat anhängen (Büroklammer) und fragen: „Lies den angehängten Handriss ein und erzeuge die Koordinatensysteme.“ Der Prüfdialog erscheint dann ebenso. Die Abfrage Koordinatensysteme/VKT und mehrere Risse in einem Zug gibt es nur über das Menü Transfer.

Rechenprobe der Spannmaße

Spannmaße (und Steinbreiten) sind im Riss unabhängig von den Abszissen und Ordinaten gemessen. VermCad nutzt sie als Kontrolle der Lesung:

  • Was geprüft wird: jedes Spannmaß, dessen beide Punkte auf derselben Messungslinie liegen. VermCad rechnet die Strecke aus den gelesenen Werten – Anfangspunkt bei 0/0, Endpunkt beim Endmaß, alle anderen Punkte bei Abszisse/Ordinate – und vergleicht sie mit dem Spannmaß aus dem Riss.
  • Zulässig sind 5 cm + 2 ‰ der Strecke (bei einem Spannmaß von 20 m also 9 cm). Die Probe findet damit vor allem Dezimeter- und Meterfehler; eine Verwechslung in den Zentimetern bleibt meist unter der Grenze.
  • Erst nachlesen, dann Sie: Passt ein Spannmaß nicht, gibt VermCad die Linie einmal an den Assistenten zurück, bevor der Prüfdialog erscheint. Der Assistent erfährt nur, welches Spannmaß um wie viel abweicht – ohne Vorschläge, damit er die betroffenen Werte am Riss nachliest und nicht an die Rechnung anpasst. Bleibt der Widerspruch, markiert er die Werte als unsicher und nennt ihn im Hinweis; dann entscheiden Sie im Prüfdialog. Ein Widerspruch sperrt das Übernehmen nicht.
  • Im Prüfdialog steht ein Widerspruch in der Spalte Hinweis beider Punkte des Spannmaßes, die Zusammenfassung im Hinweisfeld über der Punkttabelle. Die Probe rechnet mit, sobald Sie einen Wert in der Punkttabelle oder bei den Spannmaßen ändern.
  • Vorschläge: VermCad probiert für die beteiligten Werte jede einzelne Ziffernverwechslung 1/7, 1/4, 0/3 und 3/8 sowie die zweite Lesart des Assistenten. Passt das Spannmaß danach (und bricht keine andere Probe der Linie), steht der Vorschlag hinter dem Widerspruch. Übernommen wird ein Vorschlag nur, wenn Sie den Wert selbst ändern.
  • Nicht prüfbar sind Spannmaße zwischen Punkten verschiedener Messungslinien: Ohne Koordinaten fehlt die Lage der Linien zueinander. Bei Koordinatensystemen stehen sie auskommentiert im MWT-Text (siehe Koordinatensysteme), in einer VKT im Entfernungs-Abschnitt. Das gilt auch für Spannmaße zu Punkten einer Linie, die in diesem Einlesen schon geschrieben wurde. Kommt ein Punkt in keiner Linie dieses Einlesens vor, nennt ihn das Hinweisfeld – meist gehört er zu einer noch nicht gelesenen Linie, sonst ist die Nummer falsch gelesen.

Beispiel: Der Assistent hat bei Punkt V1 die Abszisse 33,10 gelesen, im Riss steht 30,10. Das Spannmaß 775–V1 von 9,83 m passt dann nicht. Im Hinweisfeld steht

Rechenprobe: 1 Spannmaß(e) geprüft, 1 passen nicht:
775–V1: Riss 9.83, gerechnet 12.30 – passt mit V1 Abszisse 30.10 statt 33.10

und in der Spalte Hinweis der Zeilen 775 und V1 Spannmaß 775–V1: Riss 9.83, gerechnet 12.30 – passt mit V1 Abszisse 30.10 statt 33.10. Ändern Sie die Abszisse von V1 auf 30,10, wechselt das Hinweisfeld zu Rechenprobe: 1 Spannmaß(e) geprüft, alle passen.

Spannmaße finden: Der Assistent sucht die Spannmaße je Linie in einem eigenen Suchgang, Punkt für Punkt – auch an den Festpunkten am Anfang und Ende der Linie, kurze, gedrängt geschriebene Maße zwischen eng benachbarten Punkten und Maße quer über die Fläche ohne gezeichnete Linie. Er gibt jedes gefundene Spannmaß mit, auch wenn es nicht zu seinen Werten passt – gerade dann deckt die Rechenprobe einen Lesefehler auf. Je mehr Spannmaße im Riss stehen, desto mehr Lesefehler findet die Probe. Fehlt ein Spannmaß, tragen Sie es im Prüfdialog unter Spannmaße und Steinbreiten nach; die Probe rechnet es sofort mit.

Der Dialog „KI-Assistent: Handriss prüfen“

Oben nennt der Dialog, was der Assistent anlegen möchte, und bittet darum, die Werte gegen den Riss zu prüfen. Hat der Assistent in einem Aufruf mehrere Linien geliefert, wechseln Sie mit < und > neben Linie n von m zwischen ihnen.

Linke Seite: die Werte

Bereich Inhalt
Anfangspunkt, Endpunkt, Endmaß, Bemerkung Kopf der Messungslinie. Der Anfangspunkt wird Ursprung (0/0), der Endpunkt erhält das Endmaß als Abszisse. Die Bemerkung kommt in den Blockkommentar (REM bzw. TITEL).
Hinweisfeld (unter dem Kopf) zuerst das Ergebnis der Rechenprobe, dann der Hinweis des Assistenten zu dieser Linie (Assistent: …) und die Hinweise von VermCad, z. B. zu Punkten, die in keiner Messungslinie vorkommen. Die Höhe des Felds ändern Sie, indem Sie die Trennlinie zwischen Hinweisfeld und Punkttabelle mit der Maus ziehen.
Punkttabelle Nr, Abszisse, Ordinate, Zweite Lesart, Hinweis ein aufgemessener Punkt je Zeile. Abszisse = Maß längs der Linie am Lotfußpunkt, Ordinate = Maß längs des Lots (rechts der Laufrichtung positiv). Zweite Lesart nennt eine andere mögliche Lesung des Assistenten. Zeilen fügen Sie über die Knöpfe unter der Tabelle an oder löschen sie.
Spannmaße und Steinbreiten (Von, Nach, Strecke in m) gemessene Strecken zwischen zwei Punkten; ebenfalls änderbar. Spannmaße innerhalb der Linie gehen in die Rechenprobe ein.
MWT-Text, der beim Übernehmen angehängt wird Vorschau der Blöcke, wie sie aus den aktuellen Tabellenwerten entstehen.
Hinweis an den Assistenten: freier Text, den der Assistent mit Zurück an den Assistenten erhält (z. B. „Abszisse 14,88 ist 11,88; Punkt 777 fehlt“).

Zahlen geben Sie mit Komma ein; ein Punkt wird ebenfalls angenommen.

Die Zeilen der Punkttabelle sind eingefärbt:

Farbe Bedeutung
rot Sperre: Punktnummer fehlt, ist unzulässig oder doppelt, oder ein Wert ist keine Zahl. So kann die Linie nicht geschrieben werden.
orange vom Assistenten als unsicher gemeldet – bitte am Riss nachsehen. Die Markierung bleibt auch nach einer Berichtigung stehen.
gelb Hinweis zum Prüfen, z. B. negative Abszisse, Abszisse größer als das Endmaß, Endpunkt nicht auf der Linie, Anfangspunkt in der Liste, vorläufige Nummer, abweichende Nummer im Riss oder ein Spannmaß, das nicht passt.

Was genau auffällt, steht in der Spalte Hinweis.

Rechte Seite: der Riss

  • Der Riss wird in voller Auflösung angezeigt. Mausrad = Zoom um die Mausposition, Ziehen mit der linken Maustaste = Verschieben.
  • Zunächst zeigt der Dialog den Ausschnitt, den der Assistent zuletzt gelesen hat. Mit < und > springen Sie zum neueren bzw. älteren Ausschnitt; die Zeile darüber nennt die Lage des Ausschnitts und ob der Assistent ihn gedreht gelesen hat. Ganzes Bild zeigt den ganzen Riss.
  • Bei mehreren Rissen wählen Sie in der Auswahlliste (Bild 1, Bild 2 …) einen anderen Riss als ganzes Bild. Beim Wechsel der Linie springt die Anzeige zum Riss, aus dem diese Linie stammt.

Die Knöpfe

Knopf Wirkung
Übernehmen baut die Blöcke aus den Werten der Tabelle, hängt sie an den MWT-Text an und übersetzt (F9). Ein zweiter Bestätigungsdialog folgt nicht. Bei roten Zeilen weist VermCad auf die Sperre hin und schreibt nicht.
Zurück an den Assistenten Die Linie wird nicht geschrieben; der Assistent liest sie mit Ihrem Hinweis noch einmal in neuen, engeren oder gedrehten Ausschnitten.
Abbrechen Die Linie wird nicht geschrieben (auch mit Esc). Der Assistent erfährt, dass Sie abgelehnt haben.

Übernehmen ist bewusst nicht der Vorgabeknopf: Die Eingabetaste in der Tabelle schreibt nichts.

Was in der MWT entsteht

Koordinatensysteme

Jede Messungslinie wird ein Block VORGABEN KOORDINATENSYSTEM n: Ursprung ist der Anfangspunkt (0/0), die X-Achse zeigt zum Endpunkt, X ist die Abszisse und Y die Ordinate (rechts der Laufrichtung positiv). Der Endpunkt erhält das Endmaß als X. Der Blockkommentar nennt Riss, Linie und Ursprung.

Spannmaße und Steinbreiten zwischen Punkten derselben Linie kommen je Koordinatensystem als Block ENTFERNUNGEN KOORDINATENSYSTEM n (siehe ENTFERNUNGEN) in dasselbe System. Strecken zwischen Punkten verschiedener Linien stehen auskommentiert in einem eigenen Block; sie werden erst rechenbar, wenn die Punkte im Auftragssystem Koordinaten haben (dann die Klammern entfernen).

VORGABEN KOORDINATENSYSTEM 1, REM = 'Handriss 9: PP27 nach PP26; Ursprung PP27'
  { Hinweis beim Lesen: Abszisse von 776 schwer lesbar }
  xx x PP27 x x  Y = 0.00  X = 0.00;
  { 776: unsicher gelesen; zweite Lesart 14.88 }
  xx x 776 x x  Y = 11.88  X = 13.77;
  { 775: im Riss als 12 }
  xx x 775 x x  Y = -4.14  X = 22.47;
  { V1: vorlaeufige Nummer, im Riss ohne Nummer }
  xx x V1 x x  Y = 2.05  X = 30.10;
  xx x PP26 x x  Y = 0.00  X = 116.06;
END

ENTFERNUNGEN KOORDINATENSYSTEM 1, NR = 3, REM = 'Handriss 9: Spannmasse und Steinbreiten (KS 1)'
  xx 775  xx V1  9.83;
END

Die Maße sind Werte im lokalen System des Risses, so wie sie im Riss stehen (Meter, zwei Nachkommastellen); VermCad reduziert sie nicht.

Verkettete Transformation

Haben Sie in der Abfrage VKT gewählt, entsteht ein Block VKTRANSFORMATION mit einem Koordinaten-Abschnitt je Linie und den Strecken als Entfernungs-Abschnitt (a-priori-Genauigkeit 0,03 m). Nach jeder übernommenen Linie ergänzt VermCad dieselbe VKT (gleiche NR) um diese Linie und ersetzt den bisherigen Block im MWT-Text; die Meldung nennt, wie viele Linien die VKT dann enthält. Haben Sie den VKT-Block inzwischen geändert oder zurückgenommen, legt VermCad eine neue VKT mit freier Nummer an und weist darauf hin.

Festpunkte sind die vom Assistenten genannten Punkte, sonst alle Anfangs- und Endpunkte. Die VKT rechnet erst, wenn diese Festpunkte im Auftrag koordiniert sind; fehlen Koordinaten, nennen der Prüfdialog und der Assistent die betroffenen Punkte. Bis dahin meldet F9 „Keine Koordinaten für Punkt …“ – das ist kein Fehler der Blöcke.

Kommentare für Unsicherheiten

Was beim Lesen offen blieb, steht als Kommentarzeile im MWT-Text und bleibt so auch später nachvollziehbar:

  • unter dem Blockkopf der Hinweis beim Lesen zur ganzen Linie (z. B. Widersprüche oder durchgestrichene Werte),
  • über der Punktzeile unsicher gelesen und zweite Lesart …, wenn der Assistent einen Wert nicht sicher lesen konnte,
  • im Riss als …, wenn derselbe Punkt auf einem anderen Riss eine andere Nummer trägt: VermCad schreibt ihn unter einer Nummer und vermerkt die Nummer aus diesem Riss,
  • vorlaeufige Nummer, im Riss ohne Nummer (siehe Nummern).

Nummern

  • Koordinatensystem-Nummern und Berechnungsnummern (NR) wählt VermCad selbst als nächste freie Nummer. Nennen Sie Nummern, die schon belegt sind, fragt der Assistent nach, welche Nummer Sie stattdessen möchten.
  • Punkte ohne Nummer im Riss erhalten eine vorläufige Nummer: das Präfix für vorläufige Punktnummern (in Baden-Württemberg V, sonst v) mit laufender Zahl, z. B. V1, V2. VermCad nimmt nur Nummern, die weder im MWT-Text noch im Projekt vorkommen. Derselbe Punkt behält seine vorläufige Nummer in allen Linien und Rissen dieses Gesprächsverlaufs. Sie können die vorläufige Nummer im Prüfdialog durch eine echte ersetzen; dann entfällt der Kommentar, und die Folgelinien übernehmen die neue Nummer.

Tipps

  • Die Lesequalität hängt stark vom KI-Modell ab. Für Handrisse empfiehlt sich ein großes Modell: beim VermCad-Testzugang claude-sonnet-5-5@default (Sonnet 5.5) oder claude-opus-5-5@default (Opus 5.5) statt der Vorgabe claude-haiku-4-5@20251001 (Haiku 4.5). Das Modell wählen Sie im Zahnrad-Dialog unter Meine Engine-Auswahl → Modell.
  • Bei alter Handschrift sind 1 und 7, 1 und 4, 3 und 8 sowie 0 und 3 leicht zu verwechseln. Der Assistent sucht zuerst die typische Schreibweise dieser Ziffern im Riss und markiert offene Stellen orange. Tabelle und Rechenprobe machen Lesefehler sichtbar, verhindern sie aber nicht – prüfen Sie jede Linie gegen das Original.
  • Je mehr Spannmaße im Riss stehen, desto mehr Lesefehler findet die Rechenprobe. Achten Sie im Prüfdialog darauf, ob der Assistent die Spannmaße der Linie vollständig gefunden hat, und tragen Sie fehlende nach.
  • Der Assistent kennt die üblichen Schreibweisen im Riss: Einfach unterstrichene Maße sind Einbinder, doppelt unterstrichene das Endmaß, die Schreibrichtung der Zahlen zeigt die Linienrichtung, kleine Abszissen stehen direkt am Anfangspunkt.
  • Bei sehr dichten Rissen kann eine Anfrage an ihre Grenze kommen. Der Assistent fragt dann, ob er weitermachen soll.
  • Kontext zurücksetzen im Chat beginnt auch die vorläufigen Nummern wieder bei 1 (bereits vergebene Nummern im MWT-Text überspringt VermCad).

Rückgängig

Jede übernommene Linie nehmen Sie im MWT-Editor mit Bearbeiten → Rückgängig zurück (ggf. zweimal – der erste Schritt springt nur an die Stelle) und übersetzen danach mit F9. Bei der VKT stellt Rückgängig den vorherigen Stand des VKT-Blocks wieder her.

Grenzen

  • Das Einlesen ist für Orthogonalaufnahmen mit Messungslinien zwischen Festpunkten gebaut; andere Rissformen kann der Assistent beschreiben, aber nicht in Blöcke übersetzen.
  • Der Assistent erzeugt keine Messungslinien (MESSLINIE), sondern Koordinatensysteme bzw. eine VKT.
  • Namen auf dem Riss (z. B. der Messende) übernimmt der Assistent nicht.
  • Die Rechenprobe prüft nur Spannmaße innerhalb einer Messungslinie und findet Verwechslungen in den Zentimetern meist nicht. Sie korrigiert nichts selbst; was geschrieben wird, entscheiden Sie im Prüfdialog.

Siehe auch



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