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Höhenlinien aus DGM

Aus VermCAD Hilfe Wiki
Version vom 7. September 2026, 22:13 Uhr von Claude (Diskussion | Beiträge) (Neue Seite: Hoehenlinien aus DGM (Task DGM))
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Erzeugt aus dem digitalen Geländemodell Höhenlinien in wählbarer Äquidistanz, jede n-te als Zählkurve hervorgehoben und auf Wunsch mit ihrer Höhe beschriftet. Sie haben dabei die Wahl zwischen echten CAD-Objekten — anfassbar, plottbar, speicherbar — und einer reinen Darstellung ohne Objekte, mit der sich auch sehr große Gebiete zeigen lassen.

Verfügbar ab Version 5.1. Voraussetzung sind Kacheln im DGM-Katalog.

Der Befehl Höhenlinien aus DGM... steht im CAD-Kontextmenü im Untermenü DGM und auf der Symbolleiste CAD Modifikation.


CAD-Objekte oder nur Darstellung?

Die wichtigste Entscheidung treffen Sie in der Gruppe Ergebnis des Dialogfensters. Beide Wege rechnen dasselbe, sie legen das Ergebnis nur unterschiedlich ab.

CAD-Objekte anlegen Nur darstellen
Ergebnis echte Linienzüge auf den Folien DGM-Höhenlinien und DGM-Zählkurven eine Zeichnung ohne Objekte auf denselben Folien
Obergrenze 4 Millionen Rasterzellen 100 Millionen Rasterzellen
im Projekt gespeichert ja nein — nach dem Programmende ist sie weg
fangbar, Objektinfo ja nein
Plot und DXF-Export ja nein
Rückgängig ja, der ganze Aufruf in einem Schritt nein — dafür gibt es Darstellung entfernen
Objektzähler der Folien steigt bleibt 0

Faustregel: Für den Bereich, der in den Plan soll, CAD-Objekte anlegen. Zur Orientierung über ein großes Gebiet Nur darstellen — das ist der Weg, der auch bei 25 × 25 km noch flüssig bleibt.

Das Dialogfenster

Bedienelement Bedeutung
Bereich Sichtbereich des CAD rechnet den aktuellen Bildausschnitt. Gewählte Flächen (Linien werden auf die Flächen beschnitten) wird nur angeboten, wenn Flächen markiert sind.
Äquidistanz (m) Höhenabstand zwischen zwei Linien. Vorgabe 1 m.
Zählkurve jede n-te Linie (0 = keine) Jede n-te Höhenlinie kommt als Zählkurve auf eine eigene Folie und wird kräftiger gezeichnet. Vorgabe 5.
Zählkurven mit der Höhe beschriften Setzt an jede Zählkurve einen Text mit ihrer Höhe.
Rasterweite der Abtastung (m) Maschenweite, mit der das Gelände abgetastet wird. Vorgabe ist die feinste Rasterweite des Katalogs; zulässig sind Vielfache davon. Kleiner geht nicht — feiner als die Daten kann nichts werden.
Ergebnis CAD-Objekte anlegen (Linien auf den Folien „DGM-Höhenlinien"/„DGM-Zählkurven": speicherbar, plottbar, fangbar, rückgängig) ist die Vorgabe; Nur darstellen (keine CAD-Objekte: sehr große Bereiche möglich, nicht fangbar, nicht gespeichert) ist die Alternative.
Vorhandene Darstellung ersetzen (sonst ergänzen) Nur bei Nur darstellen und nur, wenn schon eine Darstellung vorliegt. Ohne Häkchen bleiben bereits gerechnete Bereiche stehen und der neue kommt hinzu.
Darstellung entfernen Erscheint erst, wenn eine Darstellung vorhanden ist, und verwirft sie ohne Neuberechnung.

Unter den Feldern steht laufend, wie groß der Bereich ist und wie viele Rasterzellen daraus entstehen. Wird die Obergrenze überschritten, ist Berechnen gesperrt und der Text nennt die drei Auswege: Rasterweite vergrößern, Bereich verkleinern oder „Nur darstellen" wählen.

Die Werte des letzten Aufrufs sind beim nächsten Mal die Vorgabe.

Ablauf

Während der Rechnung zeigt VermCad den Fortschritt in den Phasen Abtasten, Segmentbildung, Verketten und Linien anlegen; der Vorgang lässt sich abbrechen.

Bei Nur darstellen wird der Bereich blockweise gerechnet (Blöcke von 2 km, mit überlappenden Rändern, damit die Linien über die Blockgrenzen durchlaufen); der Fortschritt meldet dann Block i von n. Ein Abbruch behält, was bis dahin gerechnet wurde.

Am Ende meldet VermCad die Zahl der Linien, Zählkurven, Stützpunkte und Texte sowie die Rechenzeit — bei CAD-Objekten mit dem Zusatz angelegt, sonst nur dargestellt (keine CAD-Objekte …) samt Zahl der Blöcke.

Der Aufruf mit CAD-Objekten steht als ein Eintrag Höhenlinien aus DGM in der Historie: Ein einziges Rückgängig entfernt alle erzeugten Linien wieder. Die reine Darstellung erzeugt keinen Historieneintrag.

Ergebnis im CAD

Beide Wege benutzen dieselben zwei Systemfolien unterhalb der Folie DGM:

Folie Tiefe Darstellung
DGM-Höhenlinien 275 0,18 mm, hellbraun
DGM-Zählkurven 275 0,35 mm, dunkelbraun, mit Beschriftung

Beide Folien liegen über der Höhenfärbung. Beim Anlegen schaltet VermCad die Elternfolie DGM sichtbar — sonst wäre das Ergebnis unsichtbar. Farbe, Linienstärke und Transparenz der Folien wirken auf beide Ergebnisarten, und beide Folien lassen sich einzeln ausschalten.

Als CAD-Objekte

  • Jeder Linienzug ist eine Gruppe aus einfachen Linien; die Z-Koordinate der Stützpunkte ist die Höhe der Linie. Die Stützpunkte sind Hilfspunkte und werden nicht angezeigt.
  • Geschlossene Linien (Kuppen und Senken) sind wirklich geschlossen: Die letzte Linie endet auf dem ersten Punkt, ohne doppelten Punkt.
  • Die Linien laufen über Kachelgrenzen durch — abgetastet wird der Katalog, nicht die einzelne Kachel.
  • Der Beschriftungstext steht in der Mitte des Zuges, in Linienrichtung gedreht und nie auf dem Kopf.
  • Die Linien werden mit dem Projekt gespeichert und beim erneuten Laden wieder angezeigt.

Als reine Darstellung

  • Gezeichnet wird nur, was gerade im Bild liegt; beim Schwenken kommt der Rest nach.
  • Beim Herauszoomen wird ausgedünnt: Zuerst verschwinden die Höhenlinien (sobald ihr mittlerer Abstand am Bildschirm zu klein wird), dann die Beschriftung, zuletzt die Zählkurven. Beim Hineinzoomen kommt alles zurück. So bleibt das Bild lesbar und die Bedienung flüssig.
  • Die Zählkurven-Beschriftung hat eine feste Textgröße am Bildschirm (sie wächst also nicht mit dem Zoom) und steht in Linienrichtung. Bei gedrehter Ansicht kann sie kopfstehen.
  • Die Darstellung ist nicht fangbar, hat keine Objektinfo und erscheint nicht im Plot und nicht im DXF-Export. Der Objektzähler der Folien bleibt 0.
  • Sie wird nicht im Projekt gespeichert: Nach einem Neustart ist sie weg und muss neu gerechnet werden (die Eingabewerte bleiben für die Sitzung erhalten). Bei einem Projektwechsel bleibt sie im Speicher, wird aber im anderen Projekt nicht gezeichnet.

Was zu beachten ist

  • Große Szenen als CAD-Objekte erzeugen sehr viele Objekte. Ein Quadratkilometer Gelände mit 1 m Äquidistanz ergibt leicht tausende Linienzüge mit hunderttausenden Stützpunkten — das kostet Speicher und Zeichenzeit. Zwei Auswege: Bereich einschränken und Äquidistanz und Rasterweite großzügig wählen — oder gleich Nur darstellen nehmen, das ist für genau diesen Fall gebaut.
  • Ein erneuter Aufruf ergänzt. Bei CAD-Objekten leeren Sie dafür vorher die beiden Folien; bei der Darstellung genügt das Häkchen Vorhandene Darstellung ersetzen.
  • Beim Bereich Gewählte Flächen wird punktweise beschnitten: Die Linien reichen bis auf höchstens eine Rasterzelle an den Flächenrand heran, ein exakter Randschnitt findet nicht statt.
  • Linien enden am Rand des gerechneten Bereichs. Rechnen Sie später den Nachbarbereich, entsteht dort eine neue Linie ohne Verbindung zur vorhandenen.
  • Beschriftet werden nur Zählkurven, und je Linienzug nur einmal.
  • Die Ausdünnung beim Herauszoomen ist ein Mittelwert über den Bildausschnitt: In besonders steilen Teilen können die Linien dichter stehen, als der Mittelwert vermuten lässt.

Siehe auch



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