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Aus VermCAD Hilfe Wiki

Die performanteste Lösung für VermCad ist ein komplett lokales System. Das VermCad-Verzeichnis und alle benötigten Dateien, inkl. der Projekte, liegen lokal auf dem Rechner.
Aus verschiedenen Gründen kann es nötig sein, bestimmte Teile von VermCad auszulagern, um z.B. verschiedenen Nutzern das selbe VermCad verfügbar zu machen.

 1. Variante: VermCad liegt komplett auf einem Server. Vorteil: Einfache Wartung/Updates; einfache Sicherungen Nachteil: Viele Nutzer greifen auf die selbe VermCad.exe zu (maximale Anzahl gleichzeitiger Nutzer ist systemabhängig); schnelles, sehr stabiles Netz notwendig("Netzwackler" können zu Fehlern führen); nicht so performant wie ein lokales System
 2. Variante: Teile von VermCad liegen auf dem Server, andere lokal. Es ist sinnvoll, die VermCad.exe lokal zu haben, um schnellste Zugriffe zu ermöglichen und die Datenbank auf dem Server, um alle Einstellungen/Anpassungen allen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Für diese Variante stellt VermCad einen speziellen Client-Installer zur Verfügung, der die Clients mit der Serverdatenbank verbindet. 


Falls über RDP auf VermCad zugegriffen werden soll, es ist unbedingt erforderlich die RemoteDesktopVerbindung Client- und Serverseitig auf grafikkartennahe Software (OpenGL/DirectX) zu optimieren. VermCad nutzt OpenGL für die CAD-Darstellung. Um eine 3D-Grafik schneller über RDP übertragen zu können, benötigt man individuelle Optimierungen. Man muss den Flaschenhals des Systems ermitteln und entsprechend konfigurieren. Die RDP kann man einschränken(Farbtiefe, Auflösung, Qualität) und auch ausbalancieren(z.B. Netzwerkverbindung vs. Prozessor). Hier eine einfaches Beispiel für ein Windows-System:

 Gruppenrichtlinien bearbeiten: "gpedit.msc"
 Quellrechner: Gruppenrichtlinien bearbeiten => Computerkonfiguration => Administrative Vorlagen => Windows-Komponenten => Remotedesktopdienste => Remotededesktopsitzunges-Host
   => Umgebung für Remotesitzung => H.264/AVC 444-Grafikmodus für Remotedesktopverbindungen priorisieren == Aktiviert
   => Umgebung für Remotesitzung => Hardwaregrafikrenderer für alle Remotedesktopdienste-Sitzungen verwenden == Aktiviert
   => Umgebung für Remotesitzung => WDDM-Grafiktreiber für Remotedesktopverbindungen verwenden == Deaktiviert
 Zielrechner: Gruppenrichtlinien bearbeiten => Computerkonfiguration => Administrative Vorlagen => Windows-Komponenten => Remotedesktopdienste => Remotedesktopverbindungs-Client 
   => RemoteFX USB-Geräteumleitung => RDP-Umleitung für andere unterstützte RemoteFX USB-Geräte auf diesem Computer zulassen == Aktiviert

Falls RDP performant über ein VPN laufen soll, ist die Wahl des richtigen VPN Clients essentiell. (Ein Kunde benutzt SonicWall für die VPN-Clients und hat z.B. den "NetExtender (SSLVPN)" gegen "GlobalVPN Client (IPSec)" getauscht und alles lief flüssig. => Büroanschluß im Upload maximal 23 Mbit/s und Transferrate beim Zoomen bzw. Panen in VermCAD bei max. ca. 20 Mbit/s)


Für optimale Performance ist es sicher sinnvoll, einen erfahrenen Administrator mit der Einrichtung des RDP zu beauftragen.

[2023/01/19 lg]