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CAD-Arbeitsabläufe-Gebäude einmessen und ausgleichen: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Gemessene Seitenlängen eintragen ===
=== Gemessene Seitenlängen eintragen ===
[[Datei:CAD_Ablauf_Gebaeude_Linienlaenge.png|215px|Das eingebettete Fenster nimmt die gemessene Länge auf; die Pfeile darüber ändern den Wert in m, dm oder cm]]
# Reiter '''Gebäude''' → Gruppe '''Einmessen und Ausgleichen''' → '''Linienlänge messen''' ('''K''', '''L''', '''M'''). Das Eingabefenster '''Gemessene Linienlänge eintragen''' wird in das CAD-Fenster eingebettet.
# Reiter '''Gebäude''' → Gruppe '''Einmessen und Ausgleichen''' → '''Linienlänge messen''' ('''K''', '''L''', '''M'''). Das Eingabefenster '''Gemessene Linienlänge eintragen''' wird in das CAD-Fenster eingebettet.
# Ist beim Start ein Objekt markiert, wird dessen erste Randlinie übernommen; sonst fordert das Fenster mit „Bitte Linie wählen“ zur Auswahl auf.
# Ist beim Start ein Objekt markiert, wird dessen erste Randlinie übernommen; sonst fordert das Fenster mit „Bitte Linie wählen“ zur Auswahl auf.

Version vom 21. August 2026, 12:46 Uhr

Ziel

Ein eingemessenes Gebäude wird geometrisch erfasst: Der Umring wird rechtwinklig konstruiert, die gemessenen Seitenlängen werden an den Linien eingetragen, und die Umringausgleichung bringt Messung und Koordinaten in Übereinstimmung.

Voraussetzungen

  • Arbeit im Standard-Riss.
  • Die Gebäudeecken liegen als Punkte vor oder werden beim Konstruieren erzeugt.
  • Für die Ausgleichung: mindestens zwei Umringpunkte mit gültigen Koordinaten (Vorgabe, gemessen oder berechnet) sowie die gemessenen Seitenlängen.

Vorgehen

Umring konstruieren

  1. Reiter Gebäude → Gruppe Konstruktion → Polygon (F) (K, Y, Umschalt+E). Die gefüllte Variante erzeugt sofort eine Fläche.
  2. Die Statuszeile führt mit „Startpunkt des Polygons wählen“ und danach „Weiteren Eckpunkt wählen“.
  3. Für rechte Winkel den Winkelzwang nutzen: Die Schaltfläche Winkelzwang 100 gon in derselben Gruppe rastet für dauerhaften Zwang ein; ohne Einrasten wirkt der Zwang, solange Umschalt gedrückt ist. Der Aufklapp-Pfeil bietet die Rasterweiten 2, 4, 5, 8, 10, 16, 20, 25, 40, 50, 100 und 200 gon.
  4. Konstruktion fortsetzen (K, F) hängt den neuen Zug an vorhandene Objekte an; die Statuszeile meldet „Konstruktion fortsetzen: Linie oder Linienendpunkt wählen“.

Gemessene Seitenlängen eintragen

Das eingebettete Fenster nimmt die gemessene Länge auf; die Pfeile darüber ändern den Wert in m, dm oder cm

  1. Reiter Gebäude → Gruppe Einmessen und Ausgleichen → Linienlänge messen (K, L, M). Das Eingabefenster Gemessene Linienlänge eintragen wird in das CAD-Fenster eingebettet.
  2. Ist beim Start ein Objekt markiert, wird dessen erste Randlinie übernommen; sonst fordert das Fenster mit „Bitte Linie wählen“ zur Auswahl auf.
  3. Die Länge über den Ziffernblock des Fensters oder über die Tastatur eingeben (C löscht die Eingabe).
  4. Weiterschalten: Eingabe übernehmen und vorherige Linie (Strg + Pfeil links) bzw. Eingabe übernehmen und nächste Linie (Strg + Pfeil rechts) laufen den Umring in beide Richtungen ab.
  5. Mit Beenden (Strg+Enter) den Modus verlassen. VermCad bestätigt jede Übernahme mit „Gemessene Linienlänge auf ‚…‘ gesetzt“.

Über den Aufklapp-Pfeil der Schaltfläche lassen sich Rechts im CAD andocken und Objekttext an Linie autom. erstellen einstellen. Die zweite Option beschriftet jede Linie automatisch mit ihrer gemessenen Länge.

Umring ausgleichen

  1. Genau eine Gebäudefläche oder einen geschlossenen Linienzug markieren.
  2. Reiter Gebäude → Gruppe Einmessen und Ausgleichen → Gebäude ausgleichen (G, A). Ist nichts Passendes markiert, wechselt VermCad in den Auswahlmodus („Gebäudefläche oder geschlossenen Linienzug zum Gebäude-Ausgleichen wählen“).
  3. VermCad legt ein Berechnungs-Makro für die Umringausgleichung an, löst das Übersetzen (F9) aus und schreibt die ausgeglichenen Koordinaten zurück. Reine CAD-Punkte des Umrings werden dabei zu VC-Punkten.
  4. Das Ergebnis lässt sich anschließend in den Berechnungen und Messungen öffnen und prüfen.

Hinweise und Stolperfallen

  • Das Gebäude-Ausgleichen ist nur im Standard-Riss möglich („Das Gebäude-Ausgleichen darf nur im Standard-Riss ausgeführt werden“).
  • Fehlt an einzelnen Umringlinien die gemessene Länge, warnt VermCad („Nicht bei allen Linien des Umrings wurde eine gemessene Länge eingetragen“) und bietet [ Längen eintragen ], [ Abbrechen ], [ Trotzdem ausgleichen ] und [ Immer trotzdem ausgleichen ]. [ Längen eintragen ] springt direkt in das Eingabefenster zur betroffenen Linie. Die dauerhaft abgeschaltete Warnung lässt sich in den CAD-Einstellungen unter „Warnungen → Gebäude“ wieder einschalten.
  • Als Festpunkte kommen nur Punkte in Frage, die Vorgabekoordinaten haben, gemessen oder berechnet sind. Sind es weniger als zwei, bietet VermCad eine einmalige [ Vorläufig ausgleichen ]-Berechnung an, die später mit Festpunkten wiederholt werden kann.
  • Wurde derselbe Umring bereits ausgeglichen, erscheint die Auswahl [ Berechnung öffnen ], [ Erneut ausgleichen ] oder [ Abbrechen ]. „Erneut ausgleichen“ ersetzt die vorhandene Berechnung.
  • Schlägt die Berechnung fehl, meldet VermCad „Ausgleichung des Gebäudes war leider nicht möglich.“ — meist fehlen Festpunkte oder Strecken.
  • Nicht gemessene Seiten (Länge 0) gehen nicht als Strecke in die Ausgleichung ein.
  • Beim Ausgleichen fragt VermCad, ob zur Fläche ein ALKIS-Gebäude entstehen soll. Dieser Teil des Ablaufs — Gebäudefunktion, Lagebezeichnung, Attribute — ist beschrieben unter ALKIS-Arbeitsabläufe-Gebäude erfassen. Diese Seite behandelt nur die geometrische Arbeit.

Siehe auch



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