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CAD-Arbeitsabläufe-Web-Dienste nutzen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus VermCAD Hilfe Wiki
Seite gegen den Code ueberarbeitet und ergaenzt (Vorhaben CAD-Hilfe-Abgleich)
Prinzipskizze eingebunden
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== Vorgehen ==
== Vorgehen ==
=== Dienst eintragen und prüfen ===
=== Dienst eintragen und prüfen ===
[[Datei:CAD_Ablauf_WS_EinstellungenKarten.png|800px|Die Web-Dienste hängen an den CAD-Einstellungen, Reiter ''Karten/WMS/Bilder''; die Schaltfläche oben rechts öffnet die Serverliste]]
[[Datei:CAD_Ablauf_WS_DienstEintragen.png|700px|Im Fenster ''WMS/WFS/OAF eintragen'' stehen die vorhandenen Dienste; darunter tragen Sie einen neuen ein]]
# Reiter '''Einstellungen''' → Gruppe '''Einstellungen''' → '''Einstellungen''' (Tastenfolge '''E''', '''E''', '''S''') öffnen und auf den Reiter '''Karten/WMS/Bilder''' wechseln.
# Reiter '''Einstellungen''' → Gruppe '''Einstellungen''' → '''Einstellungen''' (Tastenfolge '''E''', '''E''', '''S''') öffnen und auf den Reiter '''Karten/WMS/Bilder''' wechseln.
# Oben rechts die Schaltfläche '''WebDienste eintragen/bearbeiten''' betätigen. Es öffnet sich das Fenster '''WMS/WFS/OAF eintragen'''.
# Oben rechts die Schaltfläche '''WebDienste eintragen/bearbeiten''' betätigen. Es öffnet sich das Fenster '''WMS/WFS/OAF eintragen'''.

Version vom 21. August 2026, 06:56 Uhr

Ziel

Amtliche Geodaten aus dem Internet in die CAD-Szene holen: WMS liefert fertige Kartenbilder als Hintergrund, WFS und OGC API Features (OAF) liefern Vektordaten, die als echte CAD-Objekte auf eigenen Folien entstehen.

Was die drei Dienstarten unterscheidet und wie die URL eines Dienstes aufgebaut ist, steht auf CAD-WebDienste. Diese Seite führt durch den Ablauf.

Voraussetzungen

  • Bestehende Internetverbindung; der Dienst muss erreichbar sein.
  • Zum Eintragen und Bearbeiten von Diensten sind Hauptnutzer-Rechte nötig – ohne sie sind das URL-Feld, die Schaltfläche Eintragen und die Liste gesperrt (QuickInfo Bearbeitung nur durch Hauptnutzer möglich).
  • Zugangsbeschränkte Dienste brauchen Benutzernamen und Passwort.
  • Das Projekt muss in einem Lagestatus geführt sein, den der Dienst anbietet – sonst bleibt der Layer ohne Treffer.

Vorgehen

Dienst eintragen und prüfen

Die Web-Dienste hängen an den CAD-Einstellungen, Reiter Karten/WMS/Bilder; die Schaltfläche oben rechts öffnet die Serverliste Im Fenster WMS/WFS/OAF eintragen stehen die vorhandenen Dienste; darunter tragen Sie einen neuen ein

  1. Reiter Einstellungen → Gruppe Einstellungen → Einstellungen (Tastenfolge E, E, S) öffnen und auf den Reiter Karten/WMS/Bilder wechseln.
  2. Oben rechts die Schaltfläche WebDienste eintragen/bearbeiten betätigen. Es öffnet sich das Fenster WMS/WFS/OAF eintragen.
  3. Im unteren Bereich Neuen Dienst eintragen die URL eintragen, rechts daneben die Art WMS, WFS oder OAF wählen, bei Bedarf UserName und Passwort ergänzen und Eintragen betätigen (die Eingabetaste tut dasselbe).
  4. VermCad holt daraufhin die Dienstbeschreibung vom Server und prüft sie. Erst danach erscheint der Dienst in der Liste; schlägt die Prüfung fehl, wird der Grund gemeldet.
  5. Std.-Dienste eintragen trägt die für Ihr Bundesland hinterlegten WMS-, WFS- und OAF-Dienste auf einen Schlag ein. Bereits vorhandene Einträge bleiben erhalten.
  6. In der Liste lassen sich Klarname (der Name, unter dem der Dienst im Folienbaum erscheint), UserName, Passwort und – nur bei WMS – Spiegeln in LS nachtragen. Die Spalte § zeigt die Nutzungs- und Copyright-Hinweise des Dienstes, die Spalte Löschen entfernt ihn mit X. Über das Kontextmenü lässt sich der Inhalt einer Zelle Kopieren.
  7. Mit OK schließen. Ist das URL-Feld noch gefüllt, fragt VermCad nach, ob der Dienst noch eingetragen werden soll.

WMS-Karte als Hintergrund einblenden

  1. In den CAD-Einstellungen → Karten/WMS/Bilder auf den Unterreiter WMS wechseln. Der Baum WMS-Layer wählen führt jeden Dienst mit seinen Layern.
  2. In der Spalte Laden die gewünschten Layer ankreuzen. In der Spalte Styles lässt sich – sofern der Dienst mehrere anbietet – der Darstellungsstil wählen.
  3. Reiter Dienste → Gruppe Dienste → WMS im CAD autom. laden (B, M, L) einschalten. Von da an fordert VermCad zu jedem Bildausschnitt die passenden Kacheln an und zeichnet sie hinter die CAD-Objekte.
  4. Die Kacheln werden maßstabsabhängig angefordert: je weiter Sie hineinzoomen, desto kleiner ist die Kachel in der Örtlichkeit und desto feiner das Bild. Nach jedem Zoom- oder Schiebeschritt läuft deshalb ein neuer Ladevorgang an.

Karte als festes Rasterbild übernehmen

  1. Reiter Dienste → Gruppe Dienste → WMS-Bild zur CAD-Szene laden (B, K, L).
  2. Ein Verzeichnis für die Bilddateien angeben.
  3. VermCad lädt für den aktuellen Bildausschnitt je aktivem Layer ein Bild herunter, legt es dort ab und bindet es als georeferenziertes Hintergrundbild in die Szene ein. Ab da verhält es sich wie jedes andere Rasterbild – siehe CAD-Arbeitsabläufe-Rasterbild laden und einpassen.

WFS- und OAF-Objekte laden

  1. In den CAD-Einstellungen → Karten/WMS/Bilder auf den Unterreiter WFS bzw. OGC API Features wechseln.
  2. In der oberen Liste den Dienst aufklappen und in der Spalte Laden die gewünschten Objektarten (WFS) bzw. Collections (OAF) ankreuzen.
  3. Auf den gewünschten Ausschnitt zoomen – geladen wird immer nur der sichtbare Bereich.
  4. Reiter Dienste → Gruppe Dienste → WFS zur CAD Szene laden bzw. OAF zur CAD Szene laden.
  5. Die gelieferten Objekte entstehen als CAD-Objekte auf je einer eigenen Folie, benannt nach der Objektart bzw. der Collection. Sie lassen sich anschließend wie eigene Objekte darstellen, fangen und über die CAD-Folienverwaltung ein- und ausblenden.

Hinweise und Stolperfallen

  • Der Zwischenspeicher bleibt erhalten. Heruntergeladene WMS-Kacheln werden über das Programmende hinaus aufbewahrt, damit derselbe Ausschnitt beim nächsten Mal sofort steht. Der Speicher ist auf 500 MB begrenzt (beim Start werden die ältesten Dateien entfernt), eine Kachel wird nach sieben Tagen neu geholt. Die Schaltfläche Kacheln löschen in der Gruppe Funktionen leert ihn sofort.
  • Bis zu sechs Kacheln werden gleichzeitig geladen. Ein fester Arbeiter-Vorrat holt sie ab; ein Wechsel des Ausschnitts bricht laufende Anfragen ab, damit immer der gerade sichtbare Bereich Vorrang hat.
  • Dienstbeschreibungen altern. VermCad merkt sich die Beschreibung eines Dienstes und erneuert sie spätestens nach 30 Tagen. Ändert ein Anbieter seine Layer früher, holt die Schaltfläche WMS-Server aktualisieren (Gruppe Funktionen) alle Beschreibungen neu.
  • Nicht erreichbare Dienste schaltet VermCad selbst ab, statt sie zu löschen. In der Spalte Aktiv fehlt dann das Häkchen; die QuickInfo auf dem Feld nennt den Grund. Ein Wiedereinschalten ist durch Anklicken möglich – VermCad prüft den Dienst dabei erneut. Ein aktiver Dienst lässt sich in der Auslieferungsfassung nicht von Hand abschalten; wer ihn dauerhaft loswerden will, entfernt ihn über die Spalte Löschen.
  • Zu viele Treffer. Liefert ein WFS oder OAF für den sichtbaren Bereich mehr als 5.000 Objekte, bricht VermCad mit „Zu viele Treffer für WebFeatures der Art … im sichtbaren Bereich. Bitte wählen Sie einen kleineren Bereich." ab. Ebenso wird ein Download abgebrochen, der 20 MB überschreitet. In beiden Fällen hilft ein kleinerer Ausschnitt.
  • Erstes Laden dauert. Beim ersten Zugriff in einer Sitzung fragt VermCad alle hinterlegten Dienste ab und zeigt dazu „Lade WebServices. Bitte warten…". Dauert die Abfrage eines Dienstes ungewöhnlich lange, erscheint eine Warnung, die sich für weitere Fälle abschalten lässt.
  • Ist der Programmparameter $NO_UPDATE_WMS_CAPS$ gesetzt, ist das Herunterladen der Dienstbeschreibungen abgeschaltet; das Eintragen neuer Dienste wird dann mit einem Hinweis verweigert.
  • Landeshinweis: In derselben Gruppe liegt ALKIS-NAS zum CAD laden. Der Befehl holt einen NAS-Auszug (ohne Eigentümerangaben) zum aktuellen Ausschnitt und ist aktuell nur in der sächsischen Fassung verfügbar; in den übrigen Landesausgaben ist die Schaltfläche sichtbar, aber ohne Funktion. Die fachliche Weiterverarbeitung beschreibt ALKIS-Arbeitsabläufe.

Siehe auch



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